Schollene l „Unsere Mitgliederzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich gehalten werden“, informierte Vorsitzender Benjamin Kirchner zu Beginn seines Berichtes in der Schulküche. Aktuell treiben im Verein 159 Mitglieder Sport, darunter 48 Kinder und 37 Frauen. 2018 waren es 165 Mitglieder, doch sind noch einige Aufnahmeanträge in Bearbeitung. Zu verdanken ist der Zuspruch vor allem der neu gebildeten Kindersportgruppe, welche sich immer mittwochs trifft. Somit kann Blau-Weiß auch ganz junge Freizeitsportler aufnehmen, aktuell sind in der Gruppe Zwei- bis Sechsjährige dabei.

Nächste gemeinsame Aktion ist der Arbeitseinsatz, welcher am 13. April zusammen mit anderen Vereinen im gesamten Dorf stattfinden soll. Gemeinsam mit dem Förderverein wird am 15. Juni ein Familiensportfest ausgerichtet, in erster Linie für die Kinder, die Erwachsenen sind bei Gaudiwettkämpfen gefragt. Der Sportlerball wird am 2. November in der Brauerei steigen und Anfang Dezember ist ein Spieleabend geplant.

Kritik an Sauberkeit in Halle

In letzter Zeit gab es häufiger Kritik wegen der Sauberkeit in der Turnhalle, sprach Benjamin Kirchner ein weiteres Thema an. Die Kraft, welche die Gemeinde bezahlt, säubert nur den Sanitärbereich. Der Verein will nun einen Reinigungsplan aufstellen, welcher noch mit den Gruppen abgestimmt wird – so dass jeder mal an die Reihe kommt.

Hierzu regte Viola Wartke in der Diskussion an, mit einem Teil des Geldes, was der Sportverein derzeit auf dem Konto hat, eine Reinigungskraft zu finanzieren. Gunnar Berg gab zu bedenken, dass ein Reinigungsplan nicht funktionieren werde, man müsse mit der Gemeinde einen anderen Konsens finden. Als im Ort noch die Schule existierte, hatte sich die Verbandsgemeinde an der Unterhaltung der Halle beteiligt. Jetzt nutzt aber immer noch die Kita das Gebäude.

Im nächsten Jahr stehen wieder Vorstandswahlen an, ein Mitglied wird ausscheiden – Nachrücker seien also gefragt, informierte der Vorsitzende. Derzeit sind viele Fußballer im Vorstand, gern können auch andere mitarbeiten.

Garnituren und Trikots für die Blau-Weiß-Fu&#

Im Vorjahr wurden neue Trikots und Sitzgarnituren für die Fußballer angeschafft, zudem ein Beregner für den Rasen des Platzes, berichtete Kassenwart Martin Ruschka. Ein Dankeschön ging an die Sponsoren.

Die Judo-Abteilung befindet sich in einer Umstrukturierung, informierte deren Leiter Holger Berthold. Aktuell gibt es hier 19 Judokas, wovon 13 im Trainingsbetrieb stehen. Im Vorjahr hatte man an drei Turnieren teilgenommen. Höhepunkt was das Trainingslager in Havelberg. Nächster Höhepunkt sind im Juni die Kreis-Kinder- und Jugendspiele in schönhausen. Derzeit sei es für ihn schwierig, das Ehrenamt und die Arbeit unter einen Hut zu bekommen, weshalb eine Zeit lang auch kein Training stattfinden konnte.

24 Kicker im Einsatz gewesen

Die zweite Abteilung bei Blau-Weiß sind die Fußballer, deren Männerteam in der Kreisliga spielt. Die letzte Saison beendete man auf dem 7. Platz, die meisten der 31 Punkte – nämlich 23 – wurden bei Heimspielen erkämpft. Insgesamt kamen 24 Spieler zum Einsatz. Derzeit kann Trainer Mario Neumann sogar auf 25 Spieler zurückgreifen – wovon 15 aber über 30 Jahre alt sind. Das Team überwinterte auf dem 8. Tabellenplatz, in 15 Spielen wurden ebenso viele Punkte geholt. Bester Torschütze ist David Kersten mit sieben Treffern, es gab einen Neuzugang und zwei Abgänge. Auch Mario Neumann sucht einen Nachfolger, er wird zum Saisonende sein Traineramt abgeben, bleibt aber im Vorstand.

In der Diskussion wies Holger Berthold darauf hin, dass für die Turnhalle Regale oder Schränke beschafft werden sollten, in denen das Material platzsparend gelagert werden kann. Man komme kaum noch durch, weil alles auf dem Fußboden liege.

David Kersten kritisierte den arg unebenen Fußballplatz, dieser müsste dringend gewalzt werden. Die Walze vor Ort ist leider Schrott, doch zeichnet sich in Zusammenarbeit mit Unternehmern eine Lösung ab.

Norbert Wischer wollte wissen, ob man für die nötige Sanierung des Fußballplatzes Fördermittel vom Kreissportbund beantragen könne. Diese Gelder würden nur fließen, wenn man aktive Nachwuchsarbeit betreibe, kam die Antwort. Derzeit gibt es nur zwei Fußballer in einer C-Jugend-Spielgemeinschaft mit Klietz und Schönhausen. Etwa 150.000 Euro wären für den Platzumbau nötig, das kann der Verein allein nicht stemmen.