Ukraine-Hilfe

Mit Liebe packen und in Wulkau abgeben

Die Ukraine-Hilfe ruft zu einer Weihnachtspäckchen-Aktion für die unter dem Krieg leidenden Menschen, in besonderem Maße für Kinder, auf.

Von Dieter Haase 10.11.2022, 16:04
Mit Weihnachtspäckchen Freude bereiten. Dieses Mal aber bitte ohne Weihnachtspapier.
Mit Weihnachtspäckchen Freude bereiten. Dieses Mal aber bitte ohne Weihnachtspapier. Foto: Archiv

Wulkau - Die regionale Organisatortin der Ukraine-Hilfe, Doris Schneider aus Wulkau, beteiligt sich daran.

Worum es bei der Weihnachtspäckchen-Aktion konkret geht? Um alles, was Klein und Groß Freude bereitet. Allerdings ist damit zu Weihnachten keine Bekleidung gemeint. „Die Päckchen sollten unter anderem folgende Dinge beinhalten“, zählt Doris Schneider auf: Haferflocken, Reis, Nudeln, Kekse, Fleisch und Fisch in Konserven, Käseecken, ein Päckchen Zucker, ein Päckchen Salz, Tomatenmark in der Tube, Nuss-Creme, Erdnuss-Creme, Schokocreme fürs Brot, feuchte Reinigungstücher, Brühwürfel, Tee, Tütensuppen, Instant-Nudeln, löslicher Kaffee, Studentenfutter, Müsliriegel, in Tüten abgepackte Rosinen und Nüsse sowie Vitamintabletten zur Nahrungsergänzung.

Auch Kerzen werden benötigt

Als Zugaben empfiehlt sie Tempotaschentücher, Schreibblock und Kugelschreiber. Und für Keller und Wohnungen ohne Strom Kerzen mit Streichhölzern oder Feuerzeugen. „Denn sie bringen Licht in die Dunkelheit.“

In dem Zusammenhang weist Doris Schneider jedoch darauf hin, dass keine Duftkerzen in das Paket gehören. Und auch keine Seife. Denn beides kann das Verderben von Nahrungsmitteln zur Folge haben.

Was sie noch prima finden würde, das sind eine Weihnachtskarte, Weihnachtssterne (beides vielleicht sogar selbstgebastelt) und ein paar persönliche Worte. „Das kommt immer gut an. Selbst in deutscher Sprache.“

Bitte bis 17. November abgeben

Bis Donnerstag, 17. November, und dann höchstwahrscheinlich noch einmal am Montag, 21. November, nimmt Doris Schneider die Päckchen im Dachdeckerbetrieb in Wulkau entgegen. Außerdem auch noch Geldspenden – auf Wunsch wird dafür auch eine Spendenquittung ausgestellt –, in der Ukraine dringend benötigte gefüllte Sanikästen, Kerzen, Taschenlampen, Batterien. „Am 22. November werde ich dann alles nach Lobetal bringen“, teilt sie mit. Zwischen dem 18. November und diesem Tag ist jedoch keine Annahme möglich.

Doris Schneider bittet alle Spender darum, um die Päckchen beziehungsweise Pakete kein Weihnachtspapier zu schlagen. Schon wegen möglicher Kontrollen an den Grenzen oder Transportschäden, die immer wieder mal vorkommen. „Dann lieber innen alles schön weihnachtlich auslegen.“