Klietz l Dutzende Eichen wurden in dieser Woche in Klietz und den Ortsteilen mit einem Biozid besprüht, welches die Raupen des Eichenprozessionsspinners vernichten soll. Das geschah unter anderem an der Bushaltestelle, auf dem Fest- und Kirchplatz, am Bahnhof und am Badestrand.

In Scharlibbe wurden Bäume in der Märsche behandelt, gesprüht wurde zudem am Weg von Neuermark-Lübars nach Hohengöhren. Auch die Bekämpfung aus der Luft per Hubschrauber soll dieser Tage stattfinden. An den Bäumen weisen angebrachte Zettel darauf hin, dass man hier in den nächsten Tagen kein Tierfutter sammeln sollte. In behandelten Wäldern sollen zudem keine Pilze gesammelt werden.

Die Raupenhaare sind giftig, was bei Hautkontakt oder Einatmen zu allergischen Reaktionen führen kann. Es kommt zu Juckreiz, später bildet sich Ausschlag. Gerät das Gift in die Augen, kann es Bindehautentzündungen verursachen.