Havelberg l Judokas aus Blankenburg, Tangermünde, Schönhausen, Schollene, Klietz und dem gastgebenden Havelberger Verein verlebten auf dem Domizil der Wassersportler, auf der Spülinsel, erlebnisreiche Tage. Bis auf das an einigen Tagen fehlende schöne Wetter bleibt das Judolager wieder für alle 30 Teilnehmer unvergesslich.

Zahlreiche Helfer

Unter der Leitung des Havelberger Vorsitzenden des Wassersportvereins und Leiters der Abteilung Judo, Herbert Luksch, waren weitere Trainer und Betreuer mit im Sommerlager tätig. Und einige von ihnen sind sogar schon von Anfang an dabei. Herbert Luksch wurde von Enrico Hannusch, Ronny Etienne, Torsten Schiess, Anett Zimmerling, Veronika Sydow, Mario Giese, Steffi Luksch, Mandy Bäker, Antonia Roßbach, Sabine Pabst und Dagmar Luksch unterstützt. „Hinzu kommen noch einige Helfer und zahlreiche Unterstützer, wie etwa die Bundeswehr, die Havelberger Feuerwehr, die Stadt, das Haus der Flüsse und der Versorger. „Allen, die wieder zum Gelingen des Sommerlagers beigetragen haben, möchte ich ein großes Dankeschön sagen“, so Herbert Luksch.

Fünf Stationen in Nitzow

Die Patenschaft mit der 3. Kompanie des Panzerpionierbataillons 803 der Havelberger Bundeswehrkaserne führte die Judosportler auch in diesem Jahr wieder auf den Nitzower Pionierübungsplatz Wasser/Land. Hier waren für die jungen Sportler fünf Stationen aufgebaut. „Darunter befanden sich zum Beispiel die Stationen Beweglichkeit, Schnelligkeit, Fit im Kopf und Bootfahren. Überall mussten die Kinder und Jugendlichen versuchen, Höchstleistungen zu erzielen. Und das bei bestem Wetter“, freute sich der Havelberger Trainer Enrico Hannusch.

Bilder

Rückfahrt mit dem Boot

Mit einem Bundeswehrfahrzeug erfolgte der Transport nach Nitzow und der Rückweg führte dann mit einem Boot der Bundeswehr die Havel entlang. „Das war toll!“, schwärmten die Kinder. Ebenso klasse war für sie der Transportpanzer „Fuchs“ und das leckere Essen aus der Feldküche.

Am Abend erfolgte dann im Zeltlager, das hinter dem Vereinsgebäude der Wassersportler aufgebaut war, die Auswertung des Tages und die Siegerehrung der Besten.

Dann stand ein kleines Brazilian-Jiu-Jitsu-Seminar mit Ulf Ehlert von der Spitfire-Academy-Berlin auf dem Programm, der den Teilnehmern Bodentechniken vermittelte.

Beim Training voll zur Sache

Am nächsten Tag  war ein weiterer Referent zu Gast. Der angehende Lehrer Friedemann Bünger aus Tangermünde vermittelte den Judokas in der Sporthalle „Am Eichenwald“ Standtechniken im Judosport.

Nach einer Erwärmung ging es dann voll zur Sache. Rollen vorwärts sowie rückwärts, Radschlag und vieles mehr wurde bei dieser Trainingseinheit abverlangt. Zur „Entschädigung“ fand am Abend das traditionelle Neptunfest statt. Hierzu hatte die Havelberger Feuerwehr Wasser für das Taufbecken angeliefert, denn das Fest konnte wegen des schlechten Wetters nicht am Badestrand, sondern musste vor dem großen Zelt stattfinden. Von der DLRG Tangermünde war der „Notarzt“ Dietmar Schiess mit seinen Helfern Mike und Johannes Wagnitz, Corinna und Eric Wernstedt, Angelina Sturm und Fred Hermann angereist. Sie bildeten das Team rund um Neptun, der dann die Täuflinge aussuchte, die von den Häschern zum „Notarzt“ gebracht wurden. Nach einer gründlichen Reinigung wurden die Täuflinge, unter dem Gelächter und Beifall der Kinder im Zelt, getauft. Ein Riesenspaß für alle Teilnehmer.

Besuch im Haus der Flüsse

Diese wurden am nächsten Tag, der zur freien Verfügung stand, mal von der Sonne geweckt. Ein lautes Hurra hallte durch die kleine Zeltstadt. „Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, bieten wir heute den Kindern, in einer beweglichen Freizeit, aufgeteilt in zwei Gruppen und dann im Wechsel, Kanufahren und den Besuch im Haus der Flüsse an“, so Herbert Luksch.

Parcours auf der Insel

Mit dem Fitnessparcours in der Sporthalle und dem Spaß­parcours auf der Spülinsel klang das erlebnisreiche JudoSommerlager aus. Am Abend, bei der großen Abschlussveranstaltung, präsentierten dann noch die einzelnen Gruppen einen Kreativteil, in dem kindgerecht ein Ausschnitt aus dem Film „Shrek“ nachgespielt wurde, der von einer Jury bewertet wurde. Dabei konnte festgestellt werden, wie die einzelnen Gruppen im Lager zusammengewachsen sind.