Neuermark-Lübars l Nachdem er und seine beiden derzeitigen Begleiter Jacob aus Polen und die Amerikanerin Rebecca die ägyptische Hauptstadt Kairo erkundet hatten, entschieden sie sich, statt trampend durch Afrika gen Süden doch besser mit dem Flugzeug weiterzureisen. Und somit den Sudan zu „überspringen“. „Das wäre gerade mit einer Frau wohl doch zu gefährlich geworden, man hat uns davon abgeraten“, berichtet der 26-Jährige gestern am Volksstimme-Telefon.

Seit wenigen Tagen nun sind die Drei in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, „eine komplett andere Welt“. Sie haben die kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit „couchsurfing“ gewählt – man schläft im privaten Haushalt auf dem Sofa. „Es muss zwar niemand hungern, aber die Bedingungen sind schon sehr, sehr ärmlich – trotzdem sind die Menschen extrem freundlich und aufgeschlossen. Durch das couchsurfig erleben wir das Familienleben hautnah – ein krasse Erfahrung!“ Am Sonnabend, 2. Februar, macht sich das Trio auf den Weg. Es geht zur Autobahn, „mal sehen, wohin wir mitgenommen werden“, ist Lukas gespannt.

Nächstes Zielland ist Kenia, dann weiter nach Tansania und mit der Fähre nach Sansibar. Dort werden sich dann die Wege trennen und Lukas will weiter nach Madagaskar– so zumindest der jetzige Plan.

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Wer Lukas folgen will, kann das im Internet unter www.pedalthisworld.de