Klötze l Die Fahrzeughalle in eine Festhalle verwandelt und mit Hüpfburg und Festzeltgarnituren ausgestattet, die Technik vom Einsatzleitwagen bis zur Drehleiter als Ausstellung vor die offenen Tore gefahren, Schau- und Mitmachstationen eingerichtet, die Feldküche angeheizt, Getränkeversorgung sichergestellt – die Mannschaft um den stellvertretenden Wehrleiter Jens Gille, der den dienstlich verhinderten Chef Mirko Pickert vertrat, hatte sich alle Mühe gegeben, für die Gäste ein ansprechendes und interessantes Ambiente zu schaffen. Und die aktiven Kameraden, um die 20 sind es aktuell, wurden von den Klötzern und Interessenten aus den Nachbarorten nicht enttäuscht. Trotz des anfangs widrigen Wetters kam reichlich Publikum.

Auftritt für Jugendwehr

Es gab ja auch jede Menge zu schauen und zu staunen, noch vor der Mittagszeit sogar im Trockenen. Die Erwachsenen zum Beispiel zeigten sich beeindruckt von der Kamera-Drohne, die der Altmarkkreis Salzwedel im Frühjahr angeschafft und in Klötze stationiert hat. Immerhin gehören Kameraden der Klötzer Wehr zum Informations- und Kommunikationsteam (IuK) der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises und sind ausgebildete Drohnenführer. Einer von ihnen ist Tobias Fricke, der anschaulich demonstrierte, wie die Drohne bei Gefahrenlagen zum Einsatz kommt. Im Einsatzleitcontainer konnten die Aufnahmen in Echtzeitüberbertragung angesehen werden und damit auch, was sich gerade alles auf dem Feuerwehrgelände tat.

Nur mit Schauen war es aber nicht getan am Tag der offenen Tür. Während die Kinder großen Spaß hatten, in den Feuerwehrautos Platz zu nehmen, mit Strahlrohren zu hantieren und gegen eine Löschwand zu spritzen, durften Erwachsene sich ebenfalls im Feuer löschen probieren oder sich per Roll-glisssystem mit eigener Muskelkraft in die Luft befördern. Und dann hatte auch die neue Klötzer Jugendfeuerwehr ihren ersten offiziellen Auftritt, später sogar bei etwas Sonnenschein.