Quarnebeck l Die abgegebenen Stimmen der Kommunalwahl Ende Mai sind ausgezählt, die Verteilung der Sitze in den Ortschaftsräten sowie im Klötzer Stadtrat steht fest. Eine Auswertung für die Ortschaft Wenze haben Mitglieder des Ortschaftsrates bei ihrer jüngsten Sitzung vorgenommen. Zu der Zusammenkunft hatten sie sich noch einmal nach der Wahl in der zu Ende gehenden Legislaturperiode am Quarnebecker Saal getroffen.

„In unserem Bereich gab es eine hohe Wahlbeteiligung“, konnte Ortsbürgermeister Marco Wille berichten. Er dankte bei der Gelegenheit allen Wahlhelfern, die in den drei Dörfern Quarnebeck, Wenze und Trippigleben am Wahltag im Einsatz waren. Wie in allen Jahren habe er den Wahlvorständen mit Geld aus dem Ortsbudget ein Frühstück spendiert, teilte der Ortsbürgermeister mit.

Die Klötzer Verwaltung sei scheinbar von der Menge der Wähler überrollt worden, so Wille. Für das Quarnebecker Büro hätten Stimmzettel nachgeliefert werden müssen. Ähnlich sei es schon bei der Wahl vor fünf Jahren gewesen. Beim nächsten Mal sollte für diesen Fall vorgesorgt werden, sagte Marco Wille.

Der Ortsbürgermeister fasste die Ergebnisse zusammen. Für die Ortschaft Wenze seien sechs Kandidaten im Rennen um die vier Sitze im Gremium angetreten. Von 293 Wahlberechtigten hätten 190 ihre Kreuze auf den Zetteln gemacht, 186 Stimmzettel waren gültig. In den Ortschaftsrat geschafft haben es schließlich Marco Wille, Ralf Langleist, Guido Ostermann und Uwe Röhl. Alle Kandidaten gehören der Wählergemeinschaft Wenze/Quarnebeck an. Der Ortsbürgermeister sprach von einem sehr guten Ergebnis.

Zwei Vertreter im Stadtrat

In der neuen Legislaturperiode wird das Dorf Trippigleben erstmals durch einen eigenen Ortschaftsrat vertreten, der Ortsteil gehört nicht mehr zur Ortschaft Wenze. Bei den Wahlen für den ersten Trippiglebener Ortschaftsrat sei die Beteiligung sogar noch größer gewesen als in Wenze und Quarnebeck, sagte Wille. Von den insgesamt 131 Wahlberechtigten gaben 101 ihre Stimmen ab, konnte Marco Wille bei der Auswertung berichten. Ungültige Zettel habe es nicht gegeben, doch nicht jeder Wähler habe alle seine drei Kreuze gesetzt. Sechs Kandidaten waren für die drei Sitze angetreten. Andreas Melzer, Cindy März und Ralf Philipp von der Wählergruppe „Wir für Trippigleben“ haben am Ende die meisten Stimmen erhalten und sind nun die Mitglieder des Ortschaftsrates.

„Aus unserem Bereich haben es zwei Kandidaten in den Stadtrat geschafft“, informierte Marco Wille die Runde. Neben Joachim Klabis (Die Linke) werde auch er selbst in dem Gremium vertreten sein, so Wille, der für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) angetreten war. Als weitere Kandidaten aus dem Bereich der drei Dörfer würden Ralf Philipp und Guido Ostermann als Nachrücker für den Stadtrat bereitstehen.

Blumen und einen Kalender gab es als Dankeschön für Christian Heckl, der bisher dem Wenzer Ortschaftsrat angehörte. Bei der Wahl Ende Mai hatte er nicht mehr kandidiert, wie es hieß.