Hohenhenningen l Insgesamt 17 Teams wollten es wissen. Sie ermittelten auf der Wiese neben dem Festzelt die schnellsten Mannschaften im Löschangriff nass, dem Wettkampf der Feuerwehren. Und weil die Hohenhenninger inzwischen Profis bei der Organisation dieses alljährlichen Wettbewerbs sind, kamen sie auch mit den dieses Mal rekordverdächtigen 17 Mannschaften auf der Teilnehmerliste klar. Dafür sorgten die fleißigen Helfer um Wehrleiter Guido Lawerenz und Rainer Tiebermann.

Die Kameraden kamen jedoch nicht nur aus dem Gebiet der Stadt Klötze, immer mehr reisen für den Pokallauf inzwischen aus den benachbarten Regionen Beetzendorf und der Stadt Gardelegen an. Sogar aus Gröba, einem Stadtteil von Riesa, war ein Team dabei. Der Siedentrammer Mirko Wernecke verlegte seinen Wohnsitz dorthin und knüpfte den Kontakt. Die eigentliche Stadtmeisterschaft machen dagegen die wenigen Ortswehren aus Klötze unter sich aus.

Freude über die vielen Teams am Start

Guido Lawerenz freute sich dennoch über die zahlreichen Starter. „Wir haben aber nicht mehr geworben als sonst“, betonte er kurz vor dem Start des ersten Teams, den Perlen der Altmark. Allerdings missglückte der erste Lauf dieser Mischmannschaft aus Leistungsträgern mehrerer Ortsfeuerwehren. Weil der zweite Lauf wesentlich besser gelang, erreichten die Perlen am Ende doch noch den zweiten Platz.

Nach einem 90 Meter langen Löschangriff der aktiven Feuerwehrleute startete nebenan auf der 60-Meter-Bahn eine Jugendwehr. Bereits gegen 16 Uhr waren die Läufe abgeschlossen. Bei der anschließenden Auswertung gab es allerdings bei den Erstplatzierten keine Überraschungen: Nach wie vor sind die Bandauer nicht zu schlagen. Mit 22,56 Sekunden im zweiten Lauf gewannen sie auch dieses Mal.

An der Spitze der Stadtmeisterschaft gab es ebenso keinen Wechsel. Erneut, und das sogar zum fünften Mal in Folge, erreichten die Gastgeber von der Feuerwehr aus Hohenhenningen den Stadtmeister-Titel mit 24,71 Sekunden.

Starker Lauf der Jugend aus Beetzendorf

Bei den acht Jugendwehren erwiesen sich die Beetzendorfer als sehr stark. Das erste Team lief fabelhafte 27,63 Sekunden und landete kurz vor den Apenburgern mit 31,68 Sekunden auf dem ersten Platz. Rang drei erkämpfte sich die Lockstedter Jugend mit 34 Sekunden.

Zu dem zweitägigen Fest gehörte aber noch mehr. Den Anfang machte am Freitag ein Zelttanz mit Diskothek. Trotz des freien Eintritts hätten sich die Veranstalter mehr Gäste gewünscht. „Wie immer freitags, das waren zu wenige“, bedauerte Guido Lawerenz.

Am Sonnabend konnten die Gäste nicht nur den Wettkämpfen zusehen, es gab auch ein gut bestücktes Kuchenbüfett. Abends heizte dann die Live-Band Zeitlos den Partygästen im Festzelt ein.