Lüdelsener Eltern und Großeltern packten bei zwei Arbeitseinsätzen auf dem Spielplatz mit an

Nestschaukel ist neuer Anziehungspunkt

Von Walter Mogk

Um die Neugestaltung ihres Spielplatzes im Dorf haben sich die Lüdelsener selbst gekümmert. In zwei Arbeitseinsätzen installierten sie neue Spielgeräte und brachten die Anlage auf Vordermann.

Lüdelsen l Ein richtiges kleines Juwel ist der Lüdelsener Spielplatz gleich hinter dem Feuerwehrhaus des Ortes geworden. Und das ist vor allem dem Einsatz vieler fleißiger Dorfbewohner zu verdanken, die sich an mehreren Wochenenden um die Verschönerung des Areals gekümmert haben. Vor knapp zwei Wochen legten zunächst die jungen Vatis und Opas des Lüdelsener Nachwuchses los. Sie setzten Gummiborde, trugen neuen Sand auf, installierten einen Schaukelelefanten und setzten das Fundament für die neue Nestschaukel. "Die haben sich die Kinder und die Muttis gewünscht", berichtete Interessenvertreter Lutz Peters der Volksstimme.

Mit dabei waren Mario Hartwich, Marco Siebenmorgen, Marcel Fäsche, Axel Schulz, Christian Hellbart und Lutz Peters. "Aber auch Florian Elfert muss genannt werden, denn ohne ihn geht es nicht", erklärte der Interessenvertreter. Der Lüdelsener steuerte seinen Radlader für die Arbeiten bei.

Eine Woche später waren vor allem die Muttis und Omas auf dem Spielplatz in Aktion. Sie hängten die Nestschaukel für die Kleinen ein und gaben der großen Kletterburg einen frischen Anstrich. Zu den Aktiven gehörten Sina Borchert, Lars Haase, Denise Kehr, Steve und Doreen Peters, Steffi Gütling, Denny Stikuts, Daniela und Fiona Böttcher, Nicole Mahlke, Anja Elfert und Sophia Rosenow. "Die Vatis mussten noch mit ran, um den Sand zu verteilen", berichtete Lutz Peters, der sich besonders darüber freute, dass die Bereitschaft zum Mithelfen auf Anhieb vorhanden war. An beiden Wochenenden konnten sich alle Helfer hinterher bei Steaks und Bratwurst vom Grill stärken.

Dank an Jagdgenossen für finanzielle Unterstützung

Die neue Nestschaukel hat 1700 Euro gekostet. Einen Großteil der Summe haben die Lüdelsener Jagdgenossenschaft und Pächter Cord Meyer übernommen. Den Rest steuerte die Gemeinde bei. Der Jagdgenossenschaft gehört auch Peters` besonderer Dank. "Sie hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen im Dorf", lobte der Interessenvertreter.

So stellten die Lüdelsener Jagdgenossen in jedem Jahr Geld für das Dorffest am 1. Mai und für weitere gemeinnützige Zwecke im Ort zur Verfügung. "Das ist aber nur möglich, weil bis auf ein Mitglied alle Jagdgenossen die ihnen zustehenden Pachteinnahmen im Topf lassen und nicht auf die Auszahlung bestehen", erklärte Lutz Peters. Letztendlich komme das Geld ja dann trotzdem allen zugute. "Beim Spielplatz zum Beispiel unseren Kindern und Enkeln", freute sich der Lüdelsener.