Ristedt l Nun ist auch der Ristedter Schützenverein im Jahr 2019 angekommen. Am Sonntag fand in seinem Schützenhaus zum Auftakt ein öffentliches Preisschießen statt. Es ging um Fleischpreise. Geschossen wurde mit dem Kleinkaliber-Gewehr, sitzend aufgelegt, auf ein 50 Meter entferntes Ziel. Es gab 26 Teilnehmer, die 96 Serien schossen. Eine stattliche Zahl, „die noch nie da gewesen ist“, erinnerte Vorsitzender Andreas Diebe bei der Siegerehrung. Zum Vergleich: 2018 waren es lediglich 58 Serien.

Den ersten Platz sicherte sich Dieter Busse aus Köckte mit 49 Ringen. Über seine Tagesform hatte er offenbar geflunkert. „Der ist hier heulend reingekommen und hat gesagt, dass es ihm gar nicht gut geht“, erzählte Diebe lächelnd. Auf Rang 2 kam Thomas Bernhardt aus Klötze mit 48 Ringen. Dank des besseren Teilers von 178 setzte er sich gegen Marcel Schmidt von der Schützengilde Kalbe durch, der ebenfalls 48 Ringe hatte, aber „nur“ einen Teiler von 275 aufweisen konnte. Es folgten sechs Schützen mit 47 Ringen. Vierter wurde Heinz Günter Falk, ebenfalls von der SG Kalbe.

Beste Frau: Carola Richter

Köckte, Klötze, Kalbe, die Erstplatzierten kamen allesamt aus Orten mit „K“. „Nächstes Mal müssen die mit geschlossenen Augen schießen“, merkte Diebe scherzhaft an. Rang 5 belegte Reinhard Pankonien aus Dähre, Sechster wurde Robert Maihack aus Klötze, über Platz 7 freute sich Mirko Täger aus Köckte, den achten Rang sicherte sich Dirk Schröder aus Klötze vor Carola Richter aus Hanum, die sich mit dem Titel der tagesbesten Frau schmücken durfte.

Indes waren die Gastgeber wohl noch von den anstrengenden Vortagen mit Jahreshauptversammlung und Weihnachtsbaumverbrennen geschwächt. Der beste Ristedter, Reinhard Klopp, tauchte in der Ergebnisliste nämlich erst an zehnter Stelle auf. Immerhin: Bodo Müller gelang der beste Teiler des Tages (45). Das nächste Preisschießen in Ristedt findet am 1. Mai statt, kündigte Diebe an.