Magdeburg l Etwa 70 Spender nahmen den Dank von Oberbürgermeister Lutz Trümper entgegen. Bei „Mein Baum für Magdeburg“ geht es darum, das Stadtbild zu verschönern und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Zu diesem Zweck spenden Magdeburger seit 1995 Geld, für das dann beispielsweise Schnurbäume, Magnolien oder Eichen gepflanzt werden. Die Spenderinnen und Spender können mitbestimmen, wo der Baum gepflanzt werden soll, etwa an einem für sie besonderen Ort. Die meisten Pflanzungen gab es im Stadtpark Rotehorn (16 Stück), im Nordpark (5) und im Strubepark (3). An den Verankerungen der Bäume wird ein Schild mit den Namen der Spender angebracht. 2015 wurden im Rahmen von „Mein Baum für Magdeburg“ 98 Bäume gespendet.

840 Bäume in 20 Jahren gepflanzt

Zusätzlich wurden noch einmal zwölf Apfelbäume gepflanzt. Die Aktion „500 Apfelbäume für Magdeburg“ hat sich das Ziel gesetzt, bis 2017 - dem 500. Jubiläum der Reformation - für jedes seitdem vergangene Jahr einen Apfelbaum in Magdeburg zu pflanzen. Hintergrund: Der Reformator Martin Luther, der angeblich einmal sagte: „Und wenn ich heute wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Mit den zwölf zusätzlichen Bäumen im Jahr 2015 sind nun insgesamt 103 Apfelbäume gepflanzt worden. Damit das Ziel von 500 Pflanzungen bis 2017 erreicht werden kann, ruft die Stadt Bürger, Organisationen, Vereine und Unternehmen auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Zwar fehlen noch einige Apfelbäume zum Erreichen des Ziels, doch die diesjährige Bilanz der Baumpflanzaktionen ist in der Gesamtsicht durchaus positiv. Erstmals gelang es, mehr als 100 Bäume innerhalb eines Jahres zu pflanzen. Insgesamt kamen durch die beiden Aktionen 26 663 Euro an Spendengeldern zusammen.

Dass die beiden Baumpflanz-Aktionen gut ankommen, ergibt auch eine kurze Umfrage unter den anwesenden Spendern: Insbesondere zu besonderen Ereignissen wie Geburt, Jugendweihe oder Hochzeit halten viele Magdeburger die Baumspende für eine schöne und nachhaltige Erinnerung.