Homeoffice

Arbeitsplatz so nah wie noch nie

Für viele Wanzleber ist das Arbeiten von Zuhause etwas Neues in der Corona-Pandemie.

Von Von Jasmin Teut
Eine Frau arbeitet mit Hörschutz im Homeoffice. (zu dpa «Grundrente, Soli-Abbau, teureres Benzin - Das ändert sich 2021») +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Wanzleben l Das Homeoffice ist nun wichtiger denn je geworden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Überall wird versucht, die Möglichkeit des Arbeitens im eigenen Heim umzusetzen. Doch Homeoffice ist nicht in allen Berufsfelder in Wanzleben umsetzbar.
Für einige Mitarbeiter der Stadt Wanzleben ist Homeoffice eine Umstellung gewesen, da es dort vor der Corona-Pandemie keine Heimarbeit gegeben hat, sagte Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge. Insgesamt vier von 40 Mitarbeitern befinden sich momentan im Homeoffice. Ob jemand von zu Hause aus arbeiten kann, kommt auf den jeweiligen Tätigkeitsbereich des Mitarbeiters an. Arbeiten in den Bereichen Kämmerei oder Organisation können dementsprechend von daheim erledigt werden. Mitarbeiter des Standesamts oder der Kasse haben Präsenzpflicht, erklärte Kluge. Für diejenigen, die weiterhin im Büro arbeiten, gilt - ein Mitarbeiter pro Zimmer. Aber wie kommt Homeoffice eigentlich bei den Mitarbeitern an? Viele von ihnen wollen nicht im Homeoffice bleiben und würden lieber zurück zu ihrem täglichen Arbeitsplatz, sagte Kluge. Dennoch soll es in der Stadtverwaltung mit dem Ende der Corona-Pandemie kein Ende für Homeoffice geben. Momentan würden Dienstvereinbarungen ausgearbeitet werden, die Homeoffice auch zukünftig möglich machen. So wird auch über die nötige Technik oder auch die telefonische Erreichbarkeit gesprochen, die gewährleistet werden muss.