Magdeburg l In nicht öffentlicher Beratung hat der Stadtrat Magdeburg auf seiner jüngsten Sitzung seine Gesellschaftervertreter in der gemeinnützigen Klinikum Magdeburg GmbH mit weitergehenden Verhandlungen zu einer Kooperation mit dem Universitätsklinikum beauftragt – zunächst vertiefend auf einzelnen Gebieten.

Das Ziel ist in einem beiliegenden Memorandum beider Krankenhäuser, das der Stadtrat zunächst nur zur Kenntnis nahm, unmissverständlich formuliert: der Aufbau eines Großkrankenhauses aus beiden Standorten. Ab 2021 wurde dem der Geschäftsführung des kommunalen Klinikums in Olvenstedt eine halbjährliche Berichtspflicht zum Stand der Verhandlungen gegenüber dem Stadtrat auferlegt.

Der Hintergrund für die mittelfristig angestrebte Vereinigung beider Häuser ist in erster Linie wirtschaftlicher Natur. „Der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Krankenhäusern verschärft sich zunehmend“, heißt es in der Begründung des Ratsbeschlusspapiers.

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Beide Häuser stehen derzeit vor wachsenden Problemen unterschiedlicher Art. Welche das sind und welche Ziele konkret im Memorandum formuliert sind, lesen Sie in unserem E-Paper. Hier geht es zu einem kostenfreien Probeabo.