Magdeburg l Magdeburg nimmt an der Gießchallenge teil. Unter anderem griff nun Oberbürgermeister Lutz Trümper zum Gartenschlauch und sprengte in seiner Wohnstraße. Nominiert wurde er von Innenminister Holger Stahlknecht. Der hatte die Stadtoberhäupter in Sachsen-Anhalt zum Mitmachen nominiert.

Die Gießchallenge (dt. Gieß-Herausforderung) wurde in den sozialen Netzwerken im Internet ins Leben gerufen. Grund: Die Rekordhitze macht der Natur zu schaffen. Vor allem junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht vollständig ausgeprägt sind, dursten. Um der Dürre zu begegnen nominieren Prominente und Politiker sich gegenseitig dazu, die Bäume vor der Haus- oder Bürotür mit Wasser zu versorgen. Und so greifen auch Anwohner und Unternehmen in Magdeburg zur Gießkanne.

Trümper nominiert OB in Braunschweig

Lutz Trümper wiederum nominierte nach seiner Challenge seinen Amtskollegen in der Partnerstadt Braunschweig. Von dort hieß es, dass Ulrich Markurth „schon seit Wochen die Bäume vor der eigenen Haustür gießt – auch ohne Gießchallenge.“

Bilder

In der Magdeburger Innenstadt haben sich unter anderem die Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und des Bischöflichen Ordinariat Magdeburg beteiligt. Mit Wassereimern, Gießkannen und Flaschen waren sie rund um die Kathedrale St. Sebastian unterwegs. „Wir wurden zwar von niemandem nominiert, aber möchten trotzdem die jungen Bäume rund um unsere Einrichtungen bei der Hitze mit Wasser versorgen“, sagte Dr. Reinhild Hugenroth, Leiterin der Landesnetzwerkstelle Alphabetisierung und Grundbildung in Sachsen-Anhalt in KEB-Trägerschaft.

Wasser für die Streuobstwiese

Auch Geschäftsführer Ludger Nagel trat mit zur Gießchallenge an. „Hitze und Trockenheit fordern uns derzeit auch auf unserer Streuobstwiese in Sudenburg heraus, wo wir die Bäume ebenfalls mit ausreichend Wasser versorgen müssen“, sagte er.

Übrigens: Auch die Magdeburger Volksstimme wurde am Dienstagnachmittag von der Volksbank nominiert. Auch wir werden die Challenge annehmen.