Neue Umleitung in Magdeburg In Magdeburg wird Leipziger Straße für zwei Monate gesperrt
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe erneuern ihr Gleis Netz. Jetzt ist die Leipziger Straße an der Reihe. Wo wird genau gebaut, und welche Umleitung gilt?

Magdeburg. - In Magdeburg beginnen am 2. März 2026 auf der Leipziger Straße Bauarbeiten, die MVB-Fahrgäste und den Autoverkehr direkt betreffen. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) erneuern einen wichtigen Abschnitt der Straßenbahn Gleise.
Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Hellestraße und Halberstädter Straße unweit der Brückenbaustelle am Magdeburger Ring. Hier werden alte Schienen ausgetauscht und eine neue Schieneneindeckung – was später zu weniger Lärm und besserem Fahrkomfort führen soll - wird eingebaut.
So werden Autos um Baustelle auf Magdeburger Hauptstraße umgeleitet
In Fahrtrichtung Halberstädter Straße ist dieser Streckenabschnitt nach jetzigem Stand vom 2. März bis 30. April 2026 vollständig gesperrt. Autofahrer werden durch die: Erich-Weinert-Straße, die Steubenallee, die Planckstraße und die Seumestraße umgeleitet. Wegen der bis Ende des Jahres angemeldeten Sperrung der Hallischen Straße im weiteren Verlauf in Richtung Innenstadt ist die Leipziger Straße derzeit ohnehin weniger stark genutzt als gewohnt.
Während der Bauzeit ist in der Gegenrichtung in der Regel eine einspurige Verkehrsführung möglich, je nach Baufortschritt.
Das gilt für den ÖPNV mit den MVB
Parallel dazu fährt die Straßenbahn weiter: Für den Nachtverkehr werden die Nachtbuslinien N3, N4 und N5 örtlich umgeleitet, und die Haltestelle „Halberstädter Straße / Leipziger Straße“ wird vorübergehend an die Hellestraße verlegt.
Der aktuelle Gleisabschnitt ist nicht der erste große Umbau entlang der Leipziger Straße. Im Rahmen der großen 2. Nord-Süd-Verbindung – einem der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Stadt – wurde die Strecke zwischen Wiener Straße und Quittenweg bereits umfassend erneuert. Dafür wurde ein eigener Bahnkörper gebaut, der fast ausschließlich vom Straßenbahnverkehr genutzt wird und nur im Havariefall für Autos freigegeben werden kann. Durch diese Trennung vom Individualverkehr fährt die Straßenbahn dort deutlich schneller und zuverlässiger.
Gleichzeitig wurden alle Haltestellen neu angelegt und barrierefrei gestaltet, unter anderem mit zwei vollkommen neuen barrierefreien Zugängen bei „Südfriedhof“ und „Freibad Süd“. Dieser Abschnitt ist bereits seit 2012 in Betrieb.