Magdeburg l Aus Sicht der Stadtverwaltung Magdeburg gibt es keine Alternative zur geplanten Sanierung der Kita „Kuschelbären“ im Neustädter Feld. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte jüngst vorgeschlagen, dass stattdessen auf dem Gelände an der Georg-Singer-Straße ein Ersatzneubau errichtet werden sollte.

In einer aktuellen Stellungnahme erklärt die zuständige Sozialbeigeordnete Simone Borris aber nun, warum das nicht möglich sei. So wären der Abriss des Altbaus und die Errichtung eines Neubaus viel teurer als die geplante Modernisierung. Während im ersten Fall mit Kosten von 2,5 Millionen Euro und mehr gerechnet werden müsste, sind es bei der geplanten Sanierung nur 500.000 Euro. Zudem wurden in das Gebäude, in dem auch die Krippe „Feldmäuse“ untergebracht ist, bereits über eine Million Euro unter anderem für ein neues Dach investiert. „Ein Neubau ist die unwirtschaftlichere Lösung“, erklärt Simone Borris.

Weiterhin sei der Platz auf dem Grundstück viel zu knapp, als dass dort ein Neubau entstehen könnte, während die Kinder weiter im Altbau betreut werden. Das hatte die Gartenpartei in ihrem Antrag vorgeschlagen. Die Beigeordnete stellt dazu fest: „Selbst wenn man den kompletten Baumbestand von über 20 Bäumen roden und den Spielplatz überbauen wollte, reicht die vorhandene Grundstücksgröße in keiner Weise für einen Neubau aus.“ Zudem sei für den Betrieb eine entsprechend große Außenfläche notwendig, die es dann aber nicht mehr gäbe. Und Ausweichmöglichkeiten sind keine vorhanden.

In den beiden Einrichtungen der Kitawo stehen bis zu 250 Plätze für Kinder bis unter sieben Jahre zur Verfügung. Die Sanierung soll voraussichtlich 2022 beginnen.