Die Gründung der Kammerspiele Magdeburg war ein Träumchen, sagte Michael Günther Bard in unserem Gespräch zum Magdeburger des Jahres. Das Träumchen ist inzwischen ausgewachsene Realität geworden und bereichert die Magdeburger Kulturlandschaft jedes Jahr aufs Neue mit spannenden und unterhaltsamen Inszenierungen. Zu Recht wurden die Kammerspiele Magdeburg daher auch zu Magdeburgern des Jahres 2020 nominiert.

Bislang ohne eigenes Haus, soll sich dies in Kürze ändern. Ein Fan möchte neu bauen und dem freien Theater im Elbbahnhof eine Spielstätte zur Verfügung stellen. Ein weiterer Meilenstein und zugleich eine schöne Bestätigung für die Arbeit der Kammerspiele.

Den Namen der Stadt Magdeburg tragen Susanne Bard, Michael Günther Bard, Meyke Schirmer und Dirk Heidicke mit Gastspielen in die Welt hinaus und werden so zu Botschaftern der Stadt.

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Begeisterung für die Bühne

Liebe Susanne, lieber Micha, liebe Meyke, lieber Dirk, 100 Vorstellungen pro Spielzeit und 65 000  Zuschauer seit der Gründung der Kammerspiele im Jahr 2014 können euch stolz zurückblicken lassen. Euch ist gelungen, wovon viele nur träumen können. Dabei seid ihr nicht nur Gestalter, sondern gewissermaßen auch Arbeitgeber. Denn da ihr immer wieder Gäste engagiert, gebt ihr auch anderen freien Schauspielern ein Engagement in Magdeburg. Auch Laien bezieht ihr in eure Arbeit ein, etwa bei „Olvenstedt probiert’s“, und schafft so auch bei unausgebildeten Darstellern eine Begeisterung für die Bühne.

Viele Fans sind euch seit Jahren treu. Mit Mut, Kreativität, vollem Einsatz sowohl vor als auch hinter den Kulissen und stets einer guten Portion Humor habt ihr die Kammerspiele Magdeburg zu einem Markenzeichen in der Magdeburger Kulturszene gemacht. Auch die Leser der Magdeburger Volksstimme möchten euch nicht missen und wählten euch zum dritten Sieger beim Magdeburger des Jahres 2020.