Magdeburg (jl) l Die Polizei hat bei den Ermittlungen zu einer Messerattacke in Magdeburg am Mittwoch festgestellt, dass sich der dringende Tatverdacht für ein Tötungsdelikt nicht erhärtet hat. Wie die Polizeiinspektion Magdeburg am Donnerstag mitteilt, hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg keinen Haftbefehl gegen den Beschuldigten beantragt. Der 34-jährige mutmaßliche Täter wurde am Mittwoch um 14 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

In Magdeburg ist es am Dienstagabend zu einer lebensgefährlichen Messerattacke gekommen. Ein Mann soll in der Klosterbergestraße ein Frau mehrfach belästigt haben. Ein couragierter Zeuge schritt ein und wollte schlichten, doch der Angreifer zog ein Messer und stach auf den Streitschlichter ein. Das 31-jährige Opfer wurde daraufhin mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Inzwischen besteht keine Lebensgefahr mehr.