Magdeburg l Ab jetzt wird es teuer. Statt nur auf Gespräche zu setzen, will die Polizei in Magdeburg ab sofort Verstöße im öffentlichen Raum gegen die Corona-Regeln konsequent mit Bußgeldern ahnden. Zudem werden die Kontrollen in der Innenstadt verstärkt - insbesondere bei der vor allem an Wochenenden viel besuchten Lichterwelt. Los geht es am Freitagnachmittag. Das kündigte die Polizei nun an.

Unterstützt werden die Beamten des Polizeireviers Magdeburg von Kräften der Landesbereitschaftspolizei. Man wolle vor allem auf die Einhaltung des Mindestabstandes sowie das Tragen eines Mundschutzes, wo es notwendig ist, achten.

Bislang hatten die Beamten bei Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung und die zweite Allgemeinverfügung der Stadt Magdeburg nur "normverdeutlichende Gespräche" mit den betroffenen Personen geführt. Da jedoch die Infektionen mit dem Coronavirus nicht zurückgehen, sei die Einhaltung der Beschränkungen wichtig.

Am Freitag meldete die Stadt Magdeburg 58 Neu-Infektionen. Der Inzidenz-Wert liege aktuell bei 74,08. Seit Ausbruch der Pandemie infizierten sich insgesamt 1930 Magdeburger mit dem Coronavirus.

Ab einem Inzidenz-Wert von 50 werden bei Nichteinhalten des Abstandes und der Maskenpflicht 75 Euro Bußgeld fällig.