Magdeburg l Der Saal des Jugendbegegnungszentrums am Barleber See in Magdeburg war am Abend des 26. April 2018 voll gefüllt. Mehr als 200 Gäste waren gekommen, um zu hören, was der Oberbürgermeister (OB) Lutz Trümper und die Experten zur Zukunft des Barleber Sees meinen.

Die wichtigste Nachricht des Abends: Läuft alles nach Plan, soll im Frühjahr 2019 mit der Restaurierung des Sees in Magdeburgs Norden begonnen werden. Die Qualität des Badesees hatte sich in den vergangenen Jahren enorm verschlechtert. Heute ist das Gewässer umgekippt.

Aluminiumsalze für den Barleber See

Als Lösung favorisiert die Stadt Magdeburg, Aluminiumsalze im See zu verteilen - so wie es 1986 schon einmal gehandhabt wurde. Die Salze sollen den Phosphor im Wasser binden.

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Die Experten vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung machten noch mal ganz deutlich: Die enorme Zunahme des Phosphors im See ist schuld an der Algenplage. Auch für Sommer 2018 sieht es nicht gut aus. Die giftigen Blaualgen können wiederkommen, was ein Badeverbot bedeuten könnte.

Finanzen sind kein Problem

Im Sommer 2019 soll es damit vorbei sein. OB Trümper kündigte an: „Am Geld scheitert es nicht.“