Polizeieinsatz

Sind in Magdeburg Schüsse gefallen?

Mit Hubschrauber und Fährtenhund war die Polizei in Magdeburg im Einsatz. Ein Zeuge hatte einen Raub-Überfall mit Schusswaffe gemeldet.

Magdeburg l Zwei Hülsen einer Schreckschusswaffe haben Polizisten am frühen Mittwochabend bei einem Einsatz in Magdeburg-Sudenburg gefunden. Zu einem Raub-Überfall, wie von einem Zeugen gemeldet, sei es nach derzeitigen Erkenntnisstand allerdings nicht gekommen. Die Polizei war mit einem Hubschrauber sowie Fährtenspürhund im Einsatz.

Ein Zeuge hatte gegen 17 Uhr die Polizei verständigt. In einem Mehrfamilienhaus in der Braunschweiger Straße sei es zu dem Überfall gekommen. Mehrere dunkel gekleidete Personen seien aus dem Haus gekommen, teilte die Polizei mit. Eine Person habe eine Schreckschusswaffe in Richtung einer Wohnung im Erdgeschoss abgefeuert. Dann seien die Personen geflüchtet.

Die Polizei überprüfte die Wohnung, dabei wurde niemand angetroffen. Auf einem Tisch fanden die Beamten geringe Mengen an Betäubungsmitteln und stellten diese sicher. Vor der Wohnung wurden Patronenhülsen einer Schreckschusswaffe gefunden und ebenfalls sichergestellt.

Während des Einsatzes erschien die 30-jährige Wohnungsmieterin. Diese machte keine Angaben zu der Tat, so die Polizei. Jedoch war sie mit einem Auto vorgefahren und da sie offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde sie zur Blutprobenentnahme zu einer Dienststelle gebracht. Anschließend wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet und die 30-jährige Magdeburgerin konnte die Dienststelle wieder verlassen.