Was darf Kunst überhaupt? Theaterstück zum Weihnachtsmarkt-Anschlag: Magdeburg zwischen Gedenken und Kunstfreiheit
In Magdeburg widerspricht die Stadt dem Vorwurf, dass Betroffene des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt bei der Vorbereitung eines Theaterstücks außen vor bleiben.
07.02.2026, 07:20

Magdeburg. - Unter dem Titel „Wunde Stadt“ - der Arbeitstitel lautete noch „3 Minuten“ - möchte das Theater Magdeburg ab dem 23. Mai die Folgen des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt thematisieren. Während das Theater darauf verweist, dass mit dem Angebot Raum für Auseinandersetzung und Dialog geschaffen werden soll, gab es auch Kritik zum Beispiel in Form einer Demonstration: Die Interessen der Opfer würden nicht berücksichtigt. Doch stimmt das, bleiben sie wirklich außen vor? Ein Papier aus dem Magdeburger Rathaus nennt Fakten.
