Magdeburg l 53 Wildschweine, 28 Rehe und 5 Füchse sind bei einer revierübergreifenden Jagd zu Wochenbeginn im Osten von Magdeburg erlegt worden. Wie Kreisjägermeister Gerd Petzoldt der Volksstimme sagte, sei dies ein „überaus gutes Ergebnis der ersten Jagdmaßnahme in diesem Jagdjahr“ gewesen.

Bejagt wurde das Gebiet nördlich der Berliner Chaussee bis zum Zuwachs inklusive Biederitzer Busch und Herrenkrug. Beteiligt waren an dieser sogenannten Ansitz-Drückjagd insgesamt 85 Jäger und 35 Jagdhelfer in vier verschiedenen Revieren auf einer Fläche von rund 2000 Hektar.

Mehr Wildschweine in Magdeburg

Zuvor habe es schon eine Jagd im Bereich der Kreuzhorst mit 24 erlegten Wildschweinen gegeben, sagte Petzoldt. Es zeige sich, dass durch den relativ milden Winter 2018, einer guten Nahrungssituation auf den Feldflächen um Magdeburg und einer üppigen Eichelmast von einer sehr hohen Wildschweinpopulation insgesamt auszugehen sei.

Für Januar 2019 planen die Jäger eine weitere revierübergreifende Jagd, kündigte der Kreisjägermeister an. Einzel-Ansitze der Jäger gebe es darüber hinaus das ganze Jahr über. Während der Wintermonate gehören dazu auch sogenannte befriedete Bereiche wie der Stadtpark.

Im Jagdjahr 2017/18 haben die Jäger der Stadt Magdeburg mit über 300 erlegten Wildschweinen ein Ergebnis erzielt, dass es so noch nicht gegeben habe, betonte Gerd Petzoldt.