Magdeburg l Die Neugestaltung der Nordseite des Rennebogens in Magdeburg wird um 17 Stadthäuser erweitert. Sind in den Vorjahren bereits Eigenheimgebiete auf der Freifläche entwickelt worden, die durch den Abriss der für den Stadtteil Neu-Olvenstedt typischen mehrgeschossigen Wohnhäuser im Stile des industriellen Wohnungsbaus entstanden war, erhält dieses Wohngebiet mit dreigeschossigen Bauten einen neuen Akzent.

Das Unternehmen Schrader Haus errichtet eine Kleinsiedlung in der Großsiedlung Neu-Olvenstedt, wenn man so will. Der in den 1980er Jahren erbaute Stadtteil im Westen der Stadt Magdeburg erlebt seit der Ansiedlung von Eigenheimgebieten wie Düppler Grund (Olvenstedter Chaussee), Carl-Krayl-Ring und eben Rennebogen einen Wandel in der Gebäudestruktur und nach Jahren des Bevölkerungsschwundes einen Einwohnerzuwachs. Dazu tragen auch die Stadtvillen bei, die seit Baubeginn im Oktober 2018 in vier Häuserblöcken als Eigentum vermarktet werden.

Im Sommer, spätestens Herbst 2019, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Häuser, ausgelegt auf vierköpfige Familien, mit Leben gefüllt werden, heißt es auf Nachfrage der Volksstimme.

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Mit der Fertigstellung sind die Baupläne für Neu-Olvenstedt noch nicht beendet. Weitere Neubauten sind in naher Zukunft mit einer Häusersiedlung am Bruno-Taut-Ring sowie an der Hans-Grade-Straße geplant, mit etwas Abstand dann mit einer Siedlung am Olvenstedter Grund und einem Neubauprojekt am Sternsee vorgesehen.