Magdeburg l Der Bundespolizei in Magdeburg gelang es am späten Montagnachmittag, am Bahnhof Magdeburg-Sudenburg vier Graffitisprayer zu stellen.

Ein Bürger hatte darüber berichtet, dass vier Jugendliche die Wände der Tunnelunterführung besprühten. Daraufhin fuhr eine Streife der Bundespolizei zum Tatort. Hier gelang es den Beamten, drei Jungen und ein Mädchen zu stellen. Zwei der Jugendlichen waren 16 Jahre alt und die anderen Beiden 15 und 18 Jahre.

Die frischen Farbanhaftungen an ihrer Kleidung und an den Händen waren letztendlich ausschlaggebend dafür, dass sie ihre Tat zugaben. Die Graffitisprayer wurden im Bundespolizeirevier Magdeburg erkennungsdienstlich behandelt und die Beweismittel, wie Farbspraydosen, wurden sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Jugendlichen die Wache der Bundespolizei wieder verlassen. Sie werden sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Zudem ist es möglich, dass der Eigentümer des Bahnhofs Schadensersatz auf dem zivilrechtlichen Klageweg einfordert.