Magdeburg l Hoppla, wer springt denn da herum? Mitten im Tapirhaus im Zoo Magdeburg hangeln sich zwei kleine Äffchen von Zweig zu Zweig, hüpfen zum Futternapf und verschwinden mit ein paar Blättern in den Händen wieder in den Baumwipfeln. Die Tapire lassen sich davon nicht stören.

Die zwei rotbraunen Äffchen, die hier hin- und herwetzen, sind zwei weibliche Kupfertitis, auch Rote Sumpfspringaffen genannt. Sie kamen im April 2017 aus dem englischen Shaldon Wildlife Trust nach Magdeburg. Seit dem Winter können Zoobesucher die kleinen Kletterkünstler freilebend im Tapirhaus beobachten.

Johny und Peanut leben jetzt in Magdeburg

Die beiden Weibchen heißen Johny und Peanut. Sie sind vier bzw. fünf Jahre alt und damit im besten Springaffenalter.

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Zu ihrem vollkommenen Glück fehlt jedoch noch ein Männchen. Dieses soll in den nächsten Monaten die beiden Neu-Magdeburgerinnen kennenlernen. Bleibt zu hoffen, dass es sich mit einem Weibchen richtig gut versteht. Die Zoomitarbeiter wünschen sich nämlich Nachwuchs bei den kleinen Äffchen.

Harmonie in den Baumwipfeln

Harmonieren zwei Sumpfspringaffen, findet man sie oft schlafend oder ruhend eng aneinander gekuschelt auf einem Ast sitzen. Ihre plüschigen Schwänze verdrehen sie dabei ineinander wie einen Zopf.

Kupfertitis halten sich am liebsten in Bäumen auf. Da fühlen sie sich am sichersten. Deshalb kommen sie nur selten auf den Boden und damit den Tapiren so gut wie nicht in die Quere.

Beim Zoobesuch nach oben schauen

Wer die Kupfertitis sehen will, sollte also das Tapirhaus im Zoo Magdeburg aufsuchen und dort nach oben schauen.

 

In den vergangenen Wochen besuchten wir bereits die südamerikanischen Waldhunde und die schmatzenden Mohrenmakis.