Wassensdorf l Drei Stunden gespickt mit Showtänzen, humorvollen Parodien und Seitenhieben auf lokale Politgrößen sowie auf eine allzu moderne Welt folgten am Sonnabend. Über einen roten Teppich, durch gleißende Beleuchtung, betraten die Gäste der WCC-Gala den VIP-Bereich „Storch“. Wenig später mussten „die Schönen und Reichen aus dem Drömling und von weiter her“ vor einer Fotowand poussieren, dann erst war der Weg frei zu den Plätzen, die den Blick auf eine schillernde und äußerst unterhaltsame Show der WCC-Akteure freigab.

An Showteilen wohl der Höhepunkt war die Choreografie der „Muschbären“. Eine sich so erstmals präsentierende Tanzformation von zehn WCC-Akteuren, die farbenfroh, choreografisch als Einheit, noch dazu mit einem ordentlichen Schuss Sex-Appeal den Saal zum Ausflippen brachte.

Zahlreiche Promis, wie beispielsweise „die Schöneberger“, „die großartige Helene“ oder ihr Ex, „der immer junge Florian“ erhielten von den Programmmachern eine Absage, denn „nur die eine, die einzigartige Simone“ erhielt den Vertrag, diese Jubiläumsgala zu moderieren. Sie selbst verkündete ihr Glück und lieferte über drei Stunden ihr Meisterstück ab. Doch auch andere WCC-Akteure taten es ihr nicht weniger gekonnt nach. Die Funken und die Minifunken eröffneten mit flotten Showtänzen den Abend. Der WCC-Nachwuchs tauchte später immer wieder als Hüpferlinge oder Hüpfer auf, lieferte blitzsaubere Auftritte als Rock ´n´ Roller oder „Securitys“ ab.

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Zur WCC-Gala wurde sogar das „Broadway“-Musical mit dem Titel „Knall Parada“ aufgeführt. Es gelang zu einer Parodie aufs englische Königshaus mit Tobias Freyer als vom Leben gezeichneten Prinz Charles, Enrico Stelmaszyk-Abagat als überglücklicher Prinz Harry und Sabrina Abagat als hochverzückte Prinzessin Megan.

Spannend, humorvoll und mit einem Schuss Erotik verlief die Wahl zum Popelpreis in Anlehnung an den Nobelpreis. Michael Klemert musste als Herr Mustermann sogar mit seinen erogenen Zonen – sehr zur Freude der WCC-Gäste – herhalten. Das sprechende digitale Lebensbegleiter, wie ein Smartphone oder eine nervende „Alexa aus der Box“, zur Qual werden können, dass führte Susanne Reinecke als „Fräulein Fasel“ mit Nadine Hoppe und Marcel Lorenz vor. Mit Überraschungseffekt glänzten Maik Beule, Yannik Hintersdorf und Antonio Beule als „Ehrlich Brothers“ mit ihrem schwarz-humorigen Kreissägentrick. Nicht zuletzt fehlte es in diesem Jahr wiederum nicht an deftiger karnevalistischer Schelte auf lokale Politgrößen.