Oebisfelde Siedlung l Die Feuer- und Rauchsäule war über Kilometer schon von Weitem zu erkennen. Die riesige Säule wies am Freitag gegen 18.30 Uhr den Feuerwehren aus der Umgegend den Weg zum Einsatzort. Da brannte die Scheune und ein Nebengebäude in Oebisfelde Siedlung bereits lichterloh. Für die Löscharbeiten musste die nahe Landesstraße 24 über acht Stunden lang gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt und noch vor Ort ambulant behandelt. Der Schaden durch das Feuer wird auf 300.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen, informiert die Polizei.

 

Bis zu 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oebisfelde, Bösdorf, Lockstedt, Gehrendorf, Wassensdorf, Buchhorst, Weddendorf, Breitenrode, und Kathendorf waren mit 14 Fahrzeugen zum Brandort angerückt, löschten nach Leibeskräften und übernahmen die Brandwache, wie von der Einsatzleitung der Feuerwehren zu erfahren war. Um die Unmengen an benötigtem Löschwasser zu garantieren, wurde auch ein Tiefbrunnen angezapft. Für die Nachlöscharbeiten musste ein Bagger angefordert werden, um an die Brandnester zu gelangen und Gefahrstellen der Brandruinen zu beseitigen.

 

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