Oebisfelde l Seit wenigen Wochen trainieren die Mädchen und Jungen, Frauen und Männer des Kampfsportvereins Goshin-Jutsu-No-Michi Velpke/Oebisfelde ganz offiziell im ehemaligen HO-Geschäft („Hübe“) an der Schillerstraße. Das Haus, zuletzt war dort eine Gaststätte untergebracht, wurde nach aufwendiger Sanierung (zirka 380.000 Euro und jede Menge Schweiß flossen in den Ausbau) in eine moderne Trainingsstätte umgewandelt.

„Unsere hervorragenden Trainingsmöglichkeiten haben sich nun auch ausgezahlt“, berichtete Vereinschef Frank Lambrecht aus dem Velpker Ortsteil Meinkot und konkretisierte: „Anika Kreisbeck-Apert wurde am vergangenen Wochenende deutsche Vizemeisterin im Ju-Jutsu-Fighting. Ein großartiger Erfolg für sie und natürlich auch für unseren noch jungen Verein.“

Auf den Punkt vorbereitet und erfolgreich

Anika habe sich in Oebisfelde optimal auf die deutschen Titelkämpfe in Bernau bei Berlin vorbereiten können, betonte Frank Lambrecht und fügte hinzu: „Glückwunsch auch an Anikas Landestrainer Alexander Siems. Er hat es verstanden, sie auf den Punkt zu coachen, hatte dabei immer die geeigneten Maßnahmen und Mittel parat. Eine faszinierende Zusammenarbeit des Duos.“

In der Vorrunde habe Anika, die als Meisterin Norddeutschlands nach Bernau gereist war, perfekt gekämpft und drang nach technisch hochklassigen Duellen bis ins Halbfinale vor. In diesem traf sie auf Melina Tittel aus Hamburg und zog dank eines deutlichen Punktesieges ins Finale der Deutschen Meisterschaft ein.

Dort musste sie jedoch passen. Dazu Frank Lambrecht: „Die Anspannung war für Anika, sie bestritt ihre Premiere bei den Seniorinnen, noch zu groß, so dass sie leider nicht ihr gesamtes Potenzial abrufen konnte. Dennoch ein großartiger Erfolg für sie, aber auch wie erwähnt für unseren Verein Goshin-Jutsu-No-Michi, der natürlich weiterhin versucht, optimale Trainingsbedingungen für alle bereit zu stellen. Denn unser länderübergreifendes Projekt wollen wir schließlich in der Erfolgsspur halten.“