Oebisfelde l Jüngstes Beispiel ist die Adventskalender-Aktion, die von Akteuren der durch Corona abrupt gestoppten Aktion „Ganz schön stark 2020“ geplant worden war. Gemeindepädagogin Susanne Gätzschmann ist dabei ein Gesicht dieses Jahresprojekts, das als Höhepunkt eine Familien-Mitmachshow mit Daniel Kallauch bieten sollte. Die Corona-Pandemie hat die Akteure fast zum Aufgeben gezwungen. Allerdings soll die Mitmachshow nun am 7. September 2021 veranstaltet werden. Diese Show kann aber nur stattfinden, wenn entsprechende Gelder vorhanden sind. Deshalb wurde die Adventskalender-Aktion aus der Taufe gehoben.

Dieses Unterfangen war von Beginn an auf 24 Adventskalender mit jeweils 24 Überraschungen begrenzt, erläuterte Gemeindepädagogin Gätzschmann die Projektidee. Dass sich dann letztendlich so viele Unterstützer dafür fanden, das hat überrascht. Noch überraschender ist das Ergebnis: Bereits am ersten offiziellen ersten Angebotstag waren so gut wie alle Kalender vergriffen.

Sicherlich werden noch Gelder benötigt, damit die Mitmachshow über die Bühne gehen kann. Wer entsprechende Ideen für weitere Aktionen hat oder spenden möchte, der kann sich bei Susanne Gätzschmann telefonisch melden.

Nicht wieder anschieben

Auch wenn sich die Corona-Lage derart entspannen sollte, dass das Alltagsleben zu seiner Normalität finden kann, wird das Projekt „Ganz schön stark“ nicht wieder neu angeschoben. „Die Menschen benötigen sicherlich reichlich Zeit, um sich zu orientieren, soziale Verbindungen neu zu festigen und mit dem erforderlichen Selbstvertrauen das Leben nach Corona zu meistern. Da will das ,Wir-sind-stark‘-Team nicht dazwischen“, heißt es von der Gemeindepädagogin.

Doch in der Adventszeit ein Stück Zuversicht anbieten, das will Susanne Gätzschmann bereits am 2. Advent ab 16 Uhr an der Oebisfelder Nicolaikirche. Dort findet um 16 Uhr eine Open-Air-Familienkirche statt. Eine gute halbe Stunde werden an frischer Luft am Lagerfeuer Lieder gesungen und an die Bedeutung von Advent erinnert.

Die Gemeindepädagogin bittet dann alle Besucher des Gottesdienstes, im Anschluss mit zum Altenpflegeheim Dr.-Kurt-Reuber zu kommen. Dort soll den Bewohnern mit Lichtern ein Adventsgruß dargebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Corona-Schutzregeln während der Veranstaltung einzuhalten sind.