Oebisfelde l Das Fest war familiengerecht, auch mit einem Schuss an Nervenkitzel und Poesie versehen, bot zudem eine Lotterie, bei der tatsächlich jedes Los einen Gewinn garantierte. Dieses erste Wobau-Fest mit bestem Unterhaltungswert verdankt Geschäftsführerin Elke Schächtel vier Teenagern, die die Veranstaltung als Projekt bei ihrer Berufsschule angemeldet hatten. Die Oebisfelderin Sarah Neubauer und ihre Mitstreiter Anna Schulze aus Gardelegen sowie die Vorsfelder Jonah Forst und Christopher Franck hatten den kompletten Veranstaltungsverlauf geplant, die Akteure engagiert, die Kaffeetafel organisiert und auch für die Lose samt der 700 Gewinne für die Tombola gesorgt. Und weil der Erlös komplett für die Unterstützung des Hospizvereins Wolfsburg bestimmt ist, hatte auch der Inhaber und Geschäftsführer des Nordsound-Unternehmens, Peter Schmidt, seinen Showroom samt Technik zur Verfügung gestellt.

Von der Veranstaltung war auch Oebisfeldes Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch begeistert. Sie ist gleichzeitig im Wobau-Aufsichtsrat. Die Wobau ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt. Besonders war Jacksch vom Engagement des jugendlichen Quartetts angetan, weshalb sie, wie viele andere Besucher ebenso, die Geldbörse öffnete und Lose kaufte.

Mit dem Feuerschlucker Bill Frank erlebten die Besucher des Nachbarschaftstreffens einen ersten Höhepunkt. Mit einer armdicken Würgeschlange um den Hals huschte er durchs Publikum, erlaubte gern das Streicheln des Reptils. Wieder auf der Bühne, entbrannte der Wolfsburger eine atemberaubende Feuershow.

Bilder

Höhepunkt

Ungewöhnlich und doch ein Hinhör-Höhepunkte folgte mit den Vorträgen im Rahmen einer sogenannten Poetry-Slam-Session. Menschen, die sich als Poeten sehen, lasen eigene fiktive und reale Erzählungen von der Bühne aus vor.

Trotz des nasskalten Wetters lagen die Ponys „Charley“ und „Sven“ von Halterin Mandy Reek draußen auf dem Grün vor der Veranstaltungshalle hoch in der Gunst der jüngsten Besucher. Runde für Runde hatten die Kinder wahre Glücksgefühle im Sattel der geduldigen Kleinpferde.

Für die Gäste, die eine ruhige Atmosphäre beim Kaffeetrinken schätzen, bescherte die Band „Penguin Panic“ gegen 16 Uhr ein jähes Ende. Die Formation aus Braunschweig und Peine präsentierte eigene Songs im Genre Alternativer Rock, gemixt mit einer Priese Experimental. Wobau-Geschäftsführerin Schächtel selbst war mit dem Veranstaltungverlauf dann doch mehr als zufrieden.