Oebisfelde l Ein Ziel des Tourismus- und Vermarktungskonzeptes, das bereits im Jahre 2015 fixiert wurde, war die Schaffung einer zentralen Organisationsstelle sowie die Etablierung der Kooperation aller Akteure untereinander. Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Drömlings eben zu einem Zwei-Länder-Biosphärenreservat mit UNESCO-Status wurde empfohlen, die Aufgaben des gemeinsamen Tourismusmarketings in die Hände der Verwaltung des künftigen Biosphärenreservates zu legen.

Seit Februar diesen Jahres arbeitet Juliane Ruttkowski in der Naturparkverwaltung im Bereich regionale Entwicklung und Tourismus federführend an diesem Schwerpunkt. Verstärkt wird Ruttkowski künftig von der bei der Naturparkverwaltung bewährten Sabine Wieter, die bislang für die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung die Akzente setzte.

Für das Informationszentrum wird derzeit das ehemalige Experimentierzimmer im Verwaltungsgebäude an der Oebisfelder Bahnhofsstraße umgebaut. In diesem Raum sowie in einem Teil des Versammlungsraumes soll die neue Drömlings-Informations-Zentrale eingerichtet werden, informiert der Leiter der Naturparkverwaltung Fred Braumann.

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Die Einweihung

Die öffentliche Einweihung des Zentrums wird am Dienstag, 26. Juni, um 13 Uhr stattfinden. Nach der Begrüßung durch Braumann wird es eine Besichtigung des neuen Gebäudes geben. In einer Ausstellung und einem Vortrag wird Naturfotografin Sabine Langer die schönsten Momente der Pflanzen- und Tierwelt zeigen, die sie mit ihrer Kamera festhalten konnte. Außerdem wird eine Ausstellung zu Biosphärenreservaten in Deutschland gezeigt.

Die Heimatvereine Oebisfelde und Weferlingen werden sich mit einem Infostand präsentieren. Die Waldfuchs-Kinder der Kita Regenbogenland, die das Projekt gemeinsam mit der Naturparkverwaltung durchführen, werden musikalisch ihre Naturverbundenheit darstellen.

Bei Kaffee und Kuchen haben Akteure und Interessenten die Möglichkeit, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen. Zu diesem Anlass werden auch die Dörfer ausgezeichnet, die sich am Wettbewerb Themendörfer beteiligt haben. Ideen hierzu können noch bis zum kommenden 28. Mai in der Naturparkverwaltung eingereicht werden. Aber auch private Anbieter können ihre Vielfalt an diesem Tag präsentieren. Allerdings wird um eine vorherige telefonische Anmeldung unter 039002/850 11 oder -850 27 gebeten.