Neuer Name für Grundschule

Hohendodeleben (skr) l Anlässlich des 1075-jährigen Bestehens von Hohendodeleben soll der Grundschule noch in diesem Jahr der Name des hier im Ort am 23. Januar 1761 geborenen Dichters Friedrich von Matthisson verliehen werden. Dem Vorhaben stimmten neben den Ortschaftsräten nun auch die Mitglieder des Hauptausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung Montagabend einstimmig zu. Der Beschluss geht jetzt zur Abstimmung in den Stadtrat. Die Einheitsgemeinde ist als Schulträger berechtigt, in Abstimmung mit der Gesamtkonferenz der Schule einen Namen zu geben. Die Mitglieder jener Gesamtkonferenz der Hohendodeleber Grundschule hatten sich bereits Mitte Oktober 2011 einstimmig für den Namen "Grundschule Friedrich von Matthisson" ausgesprochen. In Würdigung seiner Werke und zur weiteren Stärkung der Heimatverbundenheit haben diesem Wunsch nun auch die Räte des Hauptausschusses mit ihrer Beschlussfassung ihre Zustimmung gegeben.

Die Eltern, Pädagogen und Schüler der Grundschule hatten im Vorfeld mit der Überarbeitung des Schulkonzeptes den Wunsch geäußert, dass sich die Schule mithilfe eines Namens in der Schullandschaft etablieren soll. "Nachdem wir die ,Matthisson-Ausstellung\', die anlässlich seines 250. Geburtstages 2011 in der St.-Peter-Kirche stattfand, mit den Schülern besucht hatten, wurden die Kinder neugierig auf die Person Friedrich von Matthisson. Im Zuge erster Recherchen wuchs diese Neugier bei den Schülern, den Pädagogen und der Elternschaft. Wir waren uns einig, dass Matthisson eine Persönlichkeit ist, deren Namen zu tragen eine ehrenvolle Aufgabe wäre", schreibt Schulleiterin Roswitha Sarpe in der Begründung an den Ortschaftsrat.

Dem Antrag wurde mit neun Ja-Stimmen einstimmig zugestimmt. Die endgültige Entscheidung dazu wird erst in der Stadtratssitzung am 2. Februar getroffen.