Wefensleben l Der Projekttag wurde – in Zusammenarbeit mit dem Träger Symbion sowie der Deutschen Olympischen Akademie – an der Wefensleber Schule veranstaltet. Dazu gab es ein Quizspiel zum Verständnis der paralympischen Spiele sowie der Nationalhymne. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Frühstücks-Buffet.

Von der Deutschen Olympischen Akademie aus Frankfurt reisten dazu Matthias Thaler und Marco Wirt an und starteten, zusammen mit Schülern und Pädagogen, in der Wefensleber Turnhalle den paralympischen Wettkampf.

Turm ohne Gehör bauen

Im Vorfeld wurden Mannschaften als Frankreich, Deutschland und Italien ausgelost. Im Anschluss erwarteten sie drei Bewegungsparcours mit unterschiedlichen Handicaps. Bei der Station „Blinden-Parcours“ galt es, einen Partner mit Handicap über unterschiedliche Hindernisse zu führen. Beim Teamturm standen Mannschaftsgeist, Spaß, Mut, Vertrauen und Fair Play im Vordergrund. Es galt, gemeinsam mit einem Kranseil und sechs Bausteinen einen Turm zu bauen – alles ohne Gehör, denn die Augen und die Mimik sollten hier zum gewünschten Erfolg verhelfen.

Bilder

Beim Torballspiel wiederum ersetzten die Augen die Ohren. Hier waren die Spieler ausschließlich auf ihr Gehör angewiesen, da mit Hilfe einer lichtdurchlässigen Augenabdeckung allen Akteuren quasi die Reste des Sehens genommen worden. Im Inneren der Augenabdeckung befanden sich einige Metallvorhangringe, die ein deutlich wahrnehmbares Geräusch erzeugten, wenn der Ball in Bewegung war.

Mit Bravour meisterten die Schüler alle Stationen. Zum großen Höhepunkt zählte die Siegerehrung, denn hierfür hatten Matthias Thaler und Marco Wirt die originale olympische Fackel der paralympischen Spiele in Rio aus dem Jahr 2016 mitgebracht. .