Völpke l „Helfen kann uns jetzt wohl nur noch ein Hacker“, frotzelt Gemeinderätin Daniela Schoppenhauer. Sie hatte das Projekt „Jugendplatz Völpke“ für die Gemeinde ins Rennen der Fanta-Spielplatz-Initiative geschickt, in der Hoffnung, durch die Aktion Geld für die Herrichtung des Spiel- und Freizeitareals am Sportplatz zu gewinnen. Die Abstimmungsphase im Internet läuft zwar noch bis zum morgigen Sonntag, doch Völpkes Rückstand auf einen Gewinnerplatz ist schon zu groß. „Da müssen wir uns nichts mehr vormachen, die Aktion ist für uns leider gelaufen, aber es war den Versuch wert“, gibt sich Schoppenhauer geschlagen.

Nur 100 der 379 Projektbewerber kommen in den Genuss einer Finanzspritze für ihren Spielplatz – und zwar ganz simpel jene 100, die im Abstimmungszeitraum die meisten Stimmen (Klicks) erhalten. Mindestens 1000 Euro – für Platz eins sogar 20000 Euro – schüttet der Getränkehersteller in Kooperation mit dem Kinderhilfswerk je Gewinner aus. „Der Hauptpreis wäre natürlich eine tolle Sache gewesen, damit hätten wir den Spielplatz richtig schön hinbekommen“, sagt Daniela Schoppenhauer. Doch davon war Völpke letztlich weit entfernt.

Der voraussichtliche Sieger lag am Freitag schon bei über 40 000 Stimmen. Das Votum für Völpke dagegen beläuft sich auf kaum 600 Klicks (Platz 180), was einem Rückstand von gut 1000 Stimmen auf die Top 100 entspricht. „Schade, aber wir sind halt ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen und konnten aufgrund der Urlaubszeit dann auch erst spät die Werbetrommel im Ort rühren“, erklärt Schoppenhauer, die trotzdem „mit einem Hoffnungsschimmer“ nach vorn blickt: „Wenn die Aktion im nächsten Jahr wieder stattfindet, sind wir besser vorbereitet. Wir wissen jetzt, wie es funktioniert.“