Osterburg (jge) l Jörg Gerber wird auch weitere vier Jahre die Geschicke der Osterburger „Eintracht“ lenken. Auf der Mitgliederversammlung, dem höchsten Gremium des Sportvereins, wurde er einstimmig wiedergewählt. Einstimmig auch die Wahl für Gabriele Niehoff, die sich weiter um die Finanzen kümmern wird. Neu in den Vorstand rückten Rido Biermann (stellvertretender Vorsitzender) und Maik Leidel (Schriftführer) nach.

Sehr gut besucht war die Versammlung in der Sporthalle der Sekundarschule Karl Marx. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der Vorsitzende an einige Schwierigkeiten, die es gab, als er den Verein übernahm. Inzwischen aber sei es ihm und der Finanzerin gelungen, das Schiff der Eintracht wieder in ruhige Gewässer zu bringen. 198 Sportlerinnen und Sportler sind es, die im Verein regelmäßig Sport treiben können. Leichtatlethik, Gymnastik, Kraftsport, Tischtennis und Volleyball werden dabei angeboten. Erfreulich die Entwicklung im Tischtennis, wo mit Dieter Kupka ein neuer Übungsleiter gefunden wurde, der sich der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen widmet. Gerber erinnerte an Volleyballturniere, Lauf- und Schwimmveranstaltungen und die Teilnahme am Wettkampfbetrieb, wo im Berichtszeitraum doch einiges erreicht wurde.

Eingebracht hat sich der Verein auch am gesellschaftlichen Leben in der Stadt. So bekamen die Kindergärten und Schulen jeweils ein Netz mit Volleybällen überreicht, das jährliche Osterfeuer an den Werderwiesen wird unterstützt und im Biesebad konnte eine tolle Beachanlage mit zwei Volleyballfeldern geschaffen werden. Erfreulich, dass diese im vergangenen Jahr fast täglich genutzt wurde und noch erfreulicher, dass sie auch zum Saisonende noch in einem hervorragenden Zustand war.

Mit dem neuen Vorstand wurde vor nun vier Jahren auch der Sportlerball ins Leben gerufen. Hintergrund war, dass die Eintrachtler der Sportlerehrung in der Einheitsgemeinde einen würdigen Rahmen geben wollten. Das, und da waren sich die Besucher in allen Jahren einig, sei auch eindrucksvoll gelungen. Nicht so schön dabei, dass die Stadt inzwischen selbst damit wirbt, dass sie und der Verein Sportlerball und Ehrung organisieren und dennoch jedes Jahr eine Rechnung für die Nutzung der Halle ausstellt. Kosten wie Versicherung, Gema-Gebühren, Band und Programm müssten ohnehin schon vom Verein ausgeglichen werden. Dennoch herrschte zum Schluss der Wahlveranstaltung Einigkeit, dass es auch in Zukunft den Sportlerball geben sollte. Einstimmig wurde beschlossen, diese Veranstaltung auch die nächsten vier Jahre zu organisieren. Zum 9. April wird dazu in diesem Jahr in die Linden-Sporthalle eingeladen. Wie der Vorsitzende informierte sind bisher über 200 Karten verkauft beziehungsweise vorbestellt. Im Eiscafé Ragotzky oder im Fleischerfachgeschäft Kiebach oder direkt beim Vorsitzenden (03937) 83540 können noch Karten bestellt werden.

Für die Arbeit der zurückliegenden Jahre wurde der Vorstand einstimmig entlastet.