Osterburg l Das Feuer griff sehr schnell auf Terrassenmöbel und eine Überdachung über. Die weithin sichtbare Rauchsäule sowie mehrere Notrufe bei der Einsatzleitstelle des Landkreises riefen um 17.42 Uhr die Osterburger Brandbekämpfer auf den Plan. „Die Überdachung auf dem Hof des Grundstückes stand lichterloh in Flammen“, schilderte Stadtwehrleiter Sven Engel das Bild, dass die mit vier Fahrzeugen anrückenden 22 Brandbekämpfer am Unglücks­ort empfing. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in das Dach eines Nebengebäudes „gefressen“. „Zudem drohte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus“, berichtete Engel. Unter Verwendung des Wassers aus den Löschwassertanks der Einsatzfahrzeuge konnten die Feuerwehrleute sofort mit der Brandbekämpfung beginnen und ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern. Zudem griff die Wehr für die Entnahme von Löschwasser auch auf Hy­dranten des Trinkwassernetzes zurück.

Während des Einsatzes „drangen Kameraden unter schwerem Atemschutz mit einem Strahlrohr vor und bekämpften die Flammen. Um die Wirksamkeit der Löschmaßnahmen zu verbessern, wurde dem Wasser Schaumbildner zugemischt“, informierte der Stadtwehrleiter. Die Einsatzkräfte bekamen das Feuer schnell in den Griff, gegen 18.20 Uhr war der Brand gelöscht. „Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die Wehr kehrte zum Gerätehaus zurück und stellte ihre Einsatzbereitschaft wieder her“, so Sven Engel. Nach Beobachtung des Stadtwehrleiters hat das Feuer vom Ostersonntag erneut eine Folge aus der mittlerweile schon lange anhaltenden Trockenheit aufgezeigt: „Man kann zusehends feststellen, dass die Holzkonstruktionen der Gebäude immer schneller Feuer fangen und einen höheren Abbrand haben“, sagte er. Sven Engel nutzte zudem die Gelegenheit, allen Einwohnern ans Herz zu legen, beim Grillen oder Benutzen von Feuerschalen unbedingt die Sicherheitsregeln einzuhalten.

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