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Judenverfolgung im Dritten Reich „Den Namen kenn' ich doch“ - Mann bei Stendal wird bewusst, welch' Raritäten seine alten Teller sind

Der Osterburger Peter Koza liest in der Zeitung von dem Unrecht, das der jüdischen Kaufmannsfamilie Conitzer angetan wurde. Sofort muss er an diese beiden Teller denken.

Von Karina Hoppe Aktualisiert: 09.02.2026, 17:37
Jubiläumsteller im Besitz von Peter Koza aus Osterburg (Altmark): Er trägt die Aufschrift auf seiner Schauseite. Die Geschäftsinhaber mussten ihr Kaufhaus in Seehausen (Altmark) verkaufen und flohen nach Ecuador.
Jubiläumsteller im Besitz von Peter Koza aus Osterburg (Altmark): Er trägt die Aufschrift auf seiner Schauseite. Die Geschäftsinhaber mussten ihr Kaufhaus in Seehausen (Altmark) verkaufen und flohen nach Ecuador. Foto: Karina Hoppe

Osterburg/Seehausen. - Die Teller stehen als Schmuck in einem Regal auf dem Balkon. Eine Rille im Holz sorgt dafür, dass sie nicht herunterfallen. Dass es sich um besonderes Geschirr handelt, war Peter Koza angesichts der Aufschriften schon klar. Erst jetzt aber wurde ihm die geschichtliche Tragweite bewusst.