Gladigau l Im Vorfeld des Wettkampfes begrüßte Vereinsvorsitzender Hansjoachim Henning alle Teilnehmer und Gäste und machte auf die große Tradition des Landsportfestes aufmerksam. Seit 1952 hält dieses Einzug in Gladigau. Neben den Gastgebern war nach langer Zeit wieder eine Mannschaft aus Hagenau am Start, zudem das Team aus Flessau/Rönnebeck.

Im Ziel auf dem Sportplatz jubelte die Formation aus Flessau und Rönnebeck, die die aus 18 Akteuren bestehende Staffel rund um Gladigau vor dem Gastgeber und Hagenau gewannen. Bernd Zümendorf trug als erster das mit Bier, Korn und Staffelstab belegte Tablett zum Sportplatz-Mittelpunkt – und nur Sekunden später prostete er zusammen mit den anderen Schlussläufern Günter Preuß (Gladigau) und Wolfgang Gühne (Hagenau) den Teilnehmern und Gästen zu. Gladigaus Ortsbürgermeister Matthias Müller, der seit einigen Jahren als Startläufer für die Gastgeber verantwortlich zeichnet und auf der ersten Strecke von Christian Kühne (Flessau/Rönnebeck) und Elke Bach (Hagenau) gefordert wurde, überreichte Pia (6) vom Sieger-Team den großen Pokal.

Die erfahrenen Gladigauer orakelten vor dem sportlichen Treiben: „Der Wettkampf wird beim Kanurennen entschieden.“ Ob nach der fünften von insgesamt 17 Stationen wirklich eine Entscheidung gefällt war, scheint fraglich. Aber immerhin führte der spätere Sieger nach der Doppel-Kanu-Einlage auf der Biese. Auch der Nachwuchs war unter anderem beim Sackhüpfen und Eierlaufen eingebunden. Und alle Teilnehmer durften sich über kräftigen Applaus des Publikums freuen. Hansjoachim Henning bedankte sich bei den Mannschaften, speziell bei den Hagenauern, die einige Jahre aussetzten. Helmut Bach übernahm im Nachbarort das Kommando, trommelte 18 Einwohner zusammen, was bei insgesamt 70 nicht so einfach war. Bei der Siegerehrung verkündete der Vereinsvorsitzende: „Wir sind gute Gastgeber und faire Verlierer.“ Pokale gab es jedoch auf für den Zweit- und Drittplatzierten.

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Gespannt warteten die Besucher auf das Freundschaftsspiel der Gladigauer gegen den Frauen-Bundesligisten und mehrfachen Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Die Gäste gewannen die Partie nach einem 2:2-Halbzeitstand noch mit 5:2.