Hohenberg-Krusemark l „Ohne uns geht das nie los“, sagte Dora Kratzenberg. Mit ihren Freundinnen Erna Nösse und Edeltraut Kieler ist sie Stammgast bei Veranstaltungen des Dorfentwicklungsvereins Hohenberg-Krusemark. „Wir können doch unsere jungen Frauen nicht in der Luft hängen lassen“, so die Seniorin. Früher hätten sie das Gemeindeleben mit organisiert, heute setzen sie sich gerne an den Tisch. „Wir sind sozusagen die Maskottchen.“

Heimliches Maskottchen des Frühlingscafés, für das die Frauen vom Enwicklungsverein etliche Kuchen gebacken hatten, war Friedrich-Ferdinand Schultz – mit sechs Wochen der jüngste Einwohner Hohenberg-Krusemarks. Das Frühlungscafé war sein erster größerer öffentlicher Auftritt. „Wir sind ganz erstaunt, er steckt es gut weg“, sagte Mama Sandrina, während Friedrich zufrieden auf Papa Markos Armen schlummerte.

Drumherum ein herrliches Klönen. Über Dies und Das und die Kunst im Raume. Petra Kautz aus dem Ort stellte Bilder aus, die Töpferin Gisa Walther aus Kamern bot ihre Waren an, genauso Katrin Magin ihren Schmuck, wiederum aus Hohenberg-Krusemark. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, um für Ostern ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Sogar selbst gemachte Seife gab es.

Bilder

Im letzten Jahr fiel das Treffen, das sonst auch häufig in Gestalt eines Frauentagscafés daherkommt, aus. Das aber lässt sich der Ort nicht zweimal hintereinander gefallen. „Wir werden dann angesprochen, dass die Leute sich so gerne wieder treffen wollen“, so Vereinsmitglied Ulrike Bergmann. Diesem Wunsch folge der Verein natürlich gerne. Das Zusammenleben im Ort zu bereichern, sei ja schließlich sein Sinn. Statt der jährlichen Radeltour lädt der Verein in diesem Jahr übrigens zu einer Wanderung um den Arendsee ein. Schon wieder etwas, worauf man sich freuen kann.