Krüden l Der Bypass an der Stahlbrücke ist schon seit ein paar Tagen fertig und längst von Passanten in Beschlag genommen. Am Wochenende ließen viele der Beteiligten, die auf Initiative von Manfred Emme unzählige Stunden, Energie, Material und auch Geld investierten, das Geschehen noch einmal Revue passieren und stießen nach der offiziellen Einweihung mit Erinnerungsbild bei einer kleinen Dankeschön-Party im Gemeindehaus Krüden auf das gelungene Werk an.

So öffentlich sich die Akteure über ihren Erfolg am Sonnabend freuten, so still und heimlich hatten sie das Projekt vor Monaten in Angriff genommen, als sich abzeichnete, dass die Deutsche Regional-Eisenbahn (DRE) als Pächter der von der Bundesbahn aufgegebenen Nebenbahnstrecke von Salzwedel über Arendsee nach Geestgottberg damit ausgelastet ist, die Konstruktion für den Schienenverkehr wieder ertüchtigt zu bekommen.

Loks und Wagon, das machten DRE-Vertreter und Freunde der Regionalbahn deutlich, werden auch in absehbarer Zeit nicht auf der Strecke rollen. Aber Ausflügler, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, können die rund 170 Meter lange Brücke schon jetzt nutzen. Etwa 190 fest montierte und langlebige Eichenbohlen machen das möglich. Wie der Erfolg am Ende gelang, wie aus einer Idee ein Plan, aus Eichen Schnittholz und aus einem Berg Bohlen ein Übergang wurde, machte Emme in einem kleinen Rückblick deutlich, bei dem er allen Unterstützern für ihren Einsatz noch einmal ausdrücklich dankte, bevor er zu Bratwürsten, Steaks sowie Erfrischungen und zu ein paar gemütlichen Stunden einlud, die sich die Akteure mit ihrer Hände Arbeit wohl auch redlich verdient hatten.

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