Zufällig entdeckt Hund im Fluss festgefroren - Feuerwehr im Kreis Stendal rettet schon apathisches Tier
Die Feuerwehr Osterburg hat einen Hund vorm sicheren Erfrierungstod in der Biese gerettet. Nun wird der Besitzer des Tieres gesucht.

Dobbrun. - Dieser Einsatz stand offenbar Spitz auf Knopf. Die Feuerwehr Osterburg hat Freitagnachmittag einen Hund befreit, der auf der Biese zwischen Dobbrun und Kalandshofen eingefroren war, sich nicht mehr von alleine wegbewegen konnte.
„Das Tier war stark unterkühlt und schon apathisch“, teilt André Mielau als Ordnungsamtsleiter von Osterburg mit. Wenn der Hund durchkommt, darf ein Meseberger, der ihn fand, als erster von mehreren Lebensrettern bezeichnet werden.

Wie Sven Engel, Stadtwehrleiter von Osterburg, mitteilt, gingen die Feuerwehrleute in Wathosen in die Biese, um den Hund aus dem Eis herauszulösen. „Dann wickelten sie ihn in mehreren Decken ein.“ Und das Tierheim Stendal, Eichstedter Weg 10, übernahm. Der Hund sollte zunächst zum Arzt gebracht und dann erstmal in Obhut der Tierpfleger genommen werden.
Es gab einiges Hin und Her, aber bis 16.30 Uhr war von offizieller Seite nicht klar, wem der Hund gehört. „Wir hatten versucht, einen Chip auszulesen, haben aber keinen gefunden“, sagt Mielau. Das müsse jedoch noch nichts heißen. „Wir wollten das Tier jetzt auch nicht weiter stressen.“

In den sozialen Medien ging der Fall vom eingefrorenen Hund bereits während der Rettungsaktion viral. „Wer kennt diesen Hund? Gefangen im Eis“ begann die Nachricht, die zigfach kopiert und weitergeleitet wurde. Herrchen oder Frauchen können sich unter Telefon 03931/216363 im Tierheim melden.