Krumke l Mit der Jahreshauptversammlung setzte der Förderverein Schloss Krumke einen Punkt hinter sein Geschäftsjahr 2018. Gegenwärtig hat er 40 zahlende Mitglieder in seiner Liste, aber nicht alle waren gekommen, um sich noch einmal aus dem Munde des Vorsitzenden Klaus Quiatkowski zu vergegenwärtigen, was während der vergangenen Monate an Vereinsarbeit getan wurde und was man in diesem Jahr gemeinsam anpacken würde.

Fahrradtour führte nach Gladigau

Es hatte neben monatlichen Versammlungen an jedem letzten Mittwoch im Monat Kaffee-und-Kuchen-Runden gegeben, um auch auf solche Weise das Vereinsleben zu fördern. Die Teilnahme von Vorstandsmitgliedern an Arbeitstreffen der Stadt Osterburg und der Leader-Gruppe sei „leicht rückläufig“ gewesen, da die Leader-Förderung Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen war. „Sie kann aber bei Bedarf wieder aufgenommen werden“, so der Vorsitzende.

Die traditionelle Fahrradtour führte am 6. Mai nach Gladigau, die man mit einem gemeinsamen Essen krönte. Als ebenso erfolgreich verbuchte der Vereinsvorstand die Mitwirkung der Schlossförderer in Zusammenarbeit mit Café-Wirtin Annegret Spillner und Stadtgärtner Ulf Garlipp am Rhododendronfest am 3. Juni. „Leider war der Rhododendron da schon verblüht“, erinnerte Quiatkowski. Ein Sommerfest mit Grillparty feierte man vereinsintern im Krumker Park. Vereinsmitglieder nahmen an einer Exkursion des altmärkischen Heimatbundes zu altmärkischen Schlössern und Burgen teil. „Die Beteiligung am Nikolausmarkt brachte nicht den erwünschten finanziellen Erfolg“, bemerkte Quiatkowski, „es fehlten halt die Einnahmen aus dem Glühwein.“ Die Weihnachtsfeier des Vereins am 19. Dezember sei nicht nur schön gewesen, „sondern auch Anlass, um einigen Vereinsfreunden zu danken, zum Beispiel Siegfried Blödau für die vielen Schmalzstullen, die er alljährlich für den Verkauf schmiert sowie Christine und Lothar Strutz für die Pfannkuchen zum Weihnachtsmarkt“. Dank gelte auch den Sponsoren, die den Verein mit Spenden unterstützt haben.

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Regenentwässerung noch in diesem Monat

Durch das Engagement des Vereins konnte mit Beendigung der Arbeiten am Westflügel nun das Kavaliershaus komplett fertiggestellt werden. Für die malermäßige Instandsetzung der Außentür am Westflügel stehe ein Angebot noch aus. Noch in diesem Monat soll mit dem Bau einer neuen Regenentwässerung begonnen werden.

Die Sanierung des Kavaliershauses freut auch Nico Schulz (CDU). Osterburgs Bürgermeister hatte den Schloss-Verein im Jahr 2003 selbst aus der Taufe gehoben und saß während der Jahreshauptversammlung mitten unter den Förderern. Er dankte dem Verein, dass dieser es mit seinem Engagement erreicht habe, dem Kavaliershaus zu neuem Glanz zu verhelfen.

Am 27. März wollen einige Vereinsmitglieder das Parktor reinigen. Einmal im letzten Mittwoch im Monat treffe man sich weiterhin im Vereinszimmer zum zwanglosen Kaffeetrinken mit frischem Kuchen.

In Ballenstedt wolle man sich gemeinsam den Schlosspark ansehen, der zu den „Gartenträumen“ gehört. Geplant sei weiterhin die Besichtigung von Stadt und Schloss Merseburg auf einer Exkursion des Altmärkischen Heimatbundes. Einiges ist noch in der Schwebe: entweder eine Radtour oder ein Sommerfest oder beides. „Eventuell beteiligen wir uns im Winter wieder am Nikolausmarkt oder veranstalten am Teich ein Eisfest mit Grillpary“, hielt der Vorsitzende zunächst einmal fest.