Flessau l Das rund 290 Meter lange Straßenstück rückt aus finanziellen Beweggründen ein Stück weit von der Tagesordnung. Wie von einer Schätzung suggeriert, stehen der Kommune für das Vorhaben zwar rund 355.000 Euro zur Verfügung. Der so nicht einkalkulierte Kostenaufwand für den ersten Abschnitt der Ernst-Thälmann-Straße in Osterburg hat die Einheitsgemeinde aber vorsichtig werden lassen, bestätigte Matthias Köberle. „Wir verlegen die Ausschreibung der Maßnahme Neue Straße in Flessau deshalb auf den Spätherbst, um von möglichst günstigen Angeboten profitieren können“, erklärte der Bauamtsleiter.

Den zeitlichen Aufschub habe die Verwaltung bereits mit den Flessauer Ortschaftsräten abgesprochen. Zudem sei er mit dem Wasserverband Stendal-Osterburg abgestimmt, der Versorger will ebenfalls vor Ort tätig werden. Läuft alles nach Plan, könnte der Ausbau des Straßenabschnittes 2018 beginnen, „sobald es die Witterung zulässt“, sagte der Bauamtsleiter. Angedacht ist, die Straße an die Breite des südlichen Nachbarn „Am Bahnhof“ anzupassen, ebenso wird ein Bürgersteig entstehen. Die Straßendecke soll aus Betonsteinpflaster bestehen.

Von der Maßnahme unberührt bleibt der Abschnitt der Neuen Straße, der von der Kita bis zur Dorfstraße in Höhe des Ortsschildes führt. Nachdem Anwohner gegen eine Erschließung intervenierten, hat die Verwaltung sämtliche Bauaktivitäten für desen Bereich zu den Akten gelegt.