Seehausen l Die Sommerferien werden an Schulen oft genutzt, um Renovierungs- und Sanierungspläne in die Tat umzusetzen. Doch Unterricht spielt sich nicht nur in Schulen, sondern auch in Sporthallen ab. Und in der Wischelandhalle Seehausen war jetzt offenbar die Zeit für einen neuen Hallenboden reif.

Die Generalversammlung der VR Plus Altmark-Wendland am 2. Juli war die letzte Großveranstaltung vor der Sanierung und mit knapp 900 Teilnehmern noch einmal ein Härtetest für das „Parkett“, auf dem sich sonst unter anderem die Kinder und Jugendlichen der benachbarten Gemeinschaftsschule in Körperertüchtigung üben, auf dem Vereinssportler ihrem Hobby oder Wettkampfbetrieb nachgehen, auf dem über das Jahr aber auch viele kulturelle Veranstaltungen wie Volksmusikkonzerte oder die Karnevalssitzungen über die Bühne gehen.

Eigentümer der Wischelandhalle ist der Landkreis, der als Schulträger auch für die Investition in Höhe von rund 160.000 Euro (ohne Planungskosten) verantwortlich zeichnet. Für die Mehrzwecknutzung der Drei-Felder-Halle und ihres Foyers ist die Hansestadt Seehausen beziehungsweise die Stadtinfo zuständig.

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Die Mehrfachnutzung der Halle und damit auch die Mehrfachbelastung des Bodens zum Beispiel durch schwere Bühnentechnik und sonstiges Veranstaltungsequipment hat sicher seinen Teil zum relativ schnellen Verschleiß und zu den Schäden in der Unterkonstruktion beigetragen. In anderen Sporthallen hält der Bodenbelag länger. Aber irgendwann sind Flickarbeiten aus Kosten- und aus Sicherheitsgründennicht mehr zu vertreten, ließ der Landkreis auf Nachfrage der Volksstimme wissen.

Nachdem der alte Boden bis auf den Unterbeton rausgerissen war, erfolgte in der vergangenen Woche der Aufbau der Unterkonstruktion samt Wärme- und Schalldämmung. Darauf werden die Platten des neuen Schwingbodens verlegt. Zum Schluss folgen die Beschichtung und die Markierungen vor allem für alle möglichen Ballsportarten.

Ganz bis zum Start ins neue Unterrichtsjahr wird die Maßnahme nicht beendet sein. Aber der Zeitplan sah auch nichts anderes vor. Außerdem sind Stadt, Schulen, Vereine uns sonstige Nutzer über den Zeitrahmen informiert.