Flessau/Osterburg l In den zurückliegenden Wochen hat die Osterburger Verwaltung zusammen mit Fachbüros und -projektanten die notwendigen Unterlagen erstellt, um bei der Landesinvestitionsbank in Magdeburg Stark III-Fördergelder für den Neubau einer Schulküche am Flessauer Grundschulstandort zu beantragen. „Eine Herkulesaufgabe“, so Bürgermeister Nico Schulz (CDU), der am Donnerstag im Hauptausschuss einen dicken Aktenordner mit den Unterlagen präsentierte.

Schulz, der den Ordner gestern persönlich bei der Investitionsbank abgeben wollte, informierte in diesem Zusammenhand, dass der Küchenneubau teurer kommt als bislang geschätzt. Eine Küche, die sämtliche Bildungs- und Tagesstätten der Einheitsgemeinde mit einem warmen Mittagessen versorgen kann, würde demnach 1,5 Millionen Euro kosten. Ursprünglich war die Kommune von einer Million Euro ausgegehen. Um diese „große Lösung“ zu verwirklichen (als Not-Alternative steht immer noch eine neue Küche ausschließlich für die Flessauer Schule und Kita im Raum), ist die Einheitsgemeinde auf Fördergelder angewiesen.

Osterburg setzt auf Stark III und geht im Fall einer Zusage von einer 75-prozentigen Förderung aus, sagte Schulz im Hauptausschuss. Bis es in Sachen Stark III in Magdeburg zu einer Entscheidung kommt und die Kommune Gewissheit hat, dürfte es aber noch dauern. „Erst im nächsten Jahr“ rechnet Bauamtsleiter Matthias Köberle mit einer entsprechenden Auskunft aus der Landeshauptstadt. Bekommen die Osterburger dann den erhofften Zuschlag, braucht der Neubau der Küche dennoch seine Zeit, zeigte Köberle gegenüber den Hauptausschussmitgliedern auf. Von der Ausschreibung des Projekts bis zur Fertigstellung der Schulküche dürften insgesamt rund zwei Jahre ins Land gehen, schätzte der Bauamtsleiter ein.