Salzwedel l Die Suchschachtungen in der verlängerten Burgstraße auf Höhe Apotheke und Amtsgericht sind seit genau einer Woche erledigt. Damit seien die Standorte für die Ver- und Entsorgungsleitungen in dem Bereich ermittelt worden, erklärt Stadtsprecher Andreas Köhler auf Volksstimme-Anfrage: „Nun werden die entsprechenden Pläne aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse angepasst.“ Vermessungsarbeiten und Baugrunduntersuchungen waren nach damaliger Aussage schon im Juli erfolgt.

Keine Antwort aus dem Rathaus

Nach aktuellem Stand ist der Baustart demnach für das zweite Quartal des kommenden Jahres anvisiert. „Es wird wie gewohnt zu gegebener Zeit Informationen für die Anlieger und Besucher der Burgstraße sowie der umliegenden Straßenzüge geben“, antwortet der Stadtsprecher auf die Frage, wie denn eigentlich die Umleitung aussehen soll. Wann besagte gegebene Zeit ist, verrät er nicht. Nicht nur das. Denn ob sich im Bereich der künftigen Baustelle, wo sich einst eine Tankstelle befand, kostspielig zu entsorgende Altlasten im Boden befinden, will Bauamtsleiterin Martyna Hartwich auf kurzem Weg ebenso wenig beantworten. „Pressestelle“ war die einzige Antwort auf die Frage.

Auch zu etwaigen Kostensteigerungen hüllt sich die Stadt in Schweigen. Dazu werde im Vorfeld noch informiert, heißt es lediglich aus dem Rathaus. Bislang war von 425  000 Euro die Rede, wobei die Stadt mit Fördergeld aus Programm Städtebaulicher Denkmalschutz rechnen kann.

Die Planungen zur Ausführung der Straße seien ebenfalls noch nicht abgeschlossen, hatte Hartwich im Bauausschuss erklärt. Zur Gestaltung sagte sie, dass nach „ersten Entwürfen“ die Fahrbahn drei bis vier Meter breit und asphaltiert werden soll. Ob die Parkplätze in Naturstein oder Asphalt gestaltet werden, wird noch entschieden. Für Gehwege sind Klinkersteine vorgesehen.