HandwerkTödlicher Farbnebel - Wie Lackierer zu DDR-Zeiten ihre Gesundheit aufs Spiel setzten

Ein Feuer wütet in einer alten Lackiererei in Salzwedel. Dort wurden schon vor Jahrzehnten Autos lackiert. Und das unter abenteuerlichen Bedingungen, wie ein ehemaliger Mitarbeiter berichtet. Die Witwe eines Fahrzeuglackiermeisters führt den Tod ihres Mannes darauf zurück.

Von Alexander Rekow Aktualisiert: 05.12.2022, 09:31
Eine Schutzausrüstung ist unabdingbar - doch zu DDR-Zeiten nicht selbstverständlich. Ein Lackierer berichtet aus der Zeit.
Eine Schutzausrüstung ist unabdingbar - doch zu DDR-Zeiten nicht selbstverständlich. Ein Lackierer berichtet aus der Zeit. Symbolfoto: dpa

Salzwedel - 80 Feuerwehrleute versuchten zu retten, was zu retten ist, als am 30. November ein Feuer in einer alten Salzwedeler Lackiererei wütete. Über mehrere Stunden dauerte der Einsatz. Die Flammen haben nicht nur für einen Sachschaden im sechsstelligen Betrag gesorgt. Sie fraßen sich auch durch ein Stück Geschichte. „Damit schwinden Erinnerungen“, sagt Marlis Sommer. Ihr Mann war bis 1994 der Herr der Farben. „Das war seine Lackiererei“ erzählt sie. Schon zu DDR-Zeiten hatte der Autolackierer Farbe in den Alltag gebracht - und dies womöglich mit seinem Leben bezahlt.

Weiterlesen mit Volksstimme+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf volksstimme.de.

Sie sind bereits E-Paper oder Volksstimme+ Abonnent?

Flexabo

Volksstimme+ für nur 1 € kennenlernen.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie Volksstimme+ >>HIER<< dazubuchen.

Weitere Informationen zu Volksstimme+ finden Sie hier.