Salzwedel/Gardelegen l Im Altmark-Klinikum gibt es momentan keine Engpässe auf den Intensivstationen. Allerdings sei das ein dynamischer Prozess, der sich im Laufe eines Tages ändern könne und von vielen Faktoren abhängig sei, erklärt Pressesprecherin Ivonne Bolle. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin – kurz DIVI – zeigt auf einer interaktiven Karte an, dass mit Stand gestern, 16 Uhr, von insgesamt 18 Intensivbetten an beiden Krankenhausstandorten 10 belegt sind.

Eins davon von einem Covid-19-Patienten, der invasiv beatmet wird. Diese Meldungen der Belegung der Intensivstationen erfolge einmal täglich im 24-Stunden-Rhythmus, erklärt Bolle. Der Pandemiestab des Altmark-Klinikums sei aktuell in der Lage, auf Erfordernisse bei einem höheren Bedarf an intensivmedizinischer Behandlung zeitnah zu reagieren, auch personell.

Station umgestaltet

So sei aktuell eine internistische Station umgestaltet worden, um die gestiegene Anzahl von Covid-Verdachtsfällen mit Atemwegssymptomen als auch von positiv getesteten Patienten mit Krankheitsanzeichen zu versorgen. Damit seien die Anforderungen an die Mitarbeiter gestiegen, momentan aber in allen Bereichen zu bewältigen. Auch bei der Versorgung mit Patienten mit anderen Erkrankungen. Ob sich dabei zeitweilige Einschränkungen ergeben, hänge vom weiteren Verlauf der Corona-Fallzahlen im Kreis ab.

Personalausfälle könnten sich nicht nur wegen krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeiten, sondern auch aufgrund von Krankheitsfällen oder Quarantäneanweisungen in den Familien der Mitarbeiter ergeben – Faktoren, die sich nicht vorhersagen ließen.