Salzwedel l Kurz nach 5 Uhr am Sonntagmorgen leerte sich der Salzwedeler Burggarten rasend schnell, das Partyvolk aus der Altmark strömte meist glückselig nach Hause. Zuvor hatten die Macher des 5. Amula-Festivals wieder eine Party der Superlative veranstaltet. „Es waren zeitweise über 3000 Leute gleichzeitig hier“, bestätigte mit Maxim Sachraj einer der Organisatoren. Insgesamt seien sogar mehr als 3700 Besucher gezählt worden. „Es waren auch mehr Kinder da“, berichtete der Mitveranstalter.

Für die jüngsten Festivalgäste hatte sich das Organisationsteam dementsprechend viel einfallen lassen. Vor allem das Team von „Walters wunderbarem Wanderzirkus“ mit seinen fantasievollen Angeboten fand viel Zuspruch. Daneben sorgten kurze Spiele mit den Amula-Affen – man mochte nicht in den Kostümen stecken bei über 30 Grad – für Kurzweil.

Brandsicherheit im Blick

Auch an die Sicherheit war gedacht – diesmal besonders die Brandsicherheit. „Wir hatten extra einen Rundgang mit der Salzwedeler Feuerwehr“, berichtete Sebastian Czaplik, dass einige Feuerlöscher mehr parat standen. Auch die Security habe einen hervorragenden Job gemacht, betonten die Organisatoren nach der Megafete.

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Czaplik, den Tag über für die Shisha-Bar zuständig, bemerkte schon am Nachmittag, dass die Abläufe im Amula-Team über die Jahre immer besser passten. Auch wenn es am Abend an den Theken zu längeren Wartezeiten kam, was natürlich auch dem Andrang geschuldet war.

Amula Festival 2018

Salzwedel (ds) l Fast 4000 Besucher strömten zum 5. Amula-Festival in den Salzwedeler Burggarten. Bis in den frühen Morgen wurde im Zentrum der Hansestadt getanzt.

  • Jenna Marie (6, vorne) wurde von den Mitarbeiterinnen von Walters wunderbarem Wanderzirkus als wilder Tiger geschminkt. Foto: David Schröder

    Jenna Marie (6, vorne) wurde von den Mitarbeiterinnen von Walters wunderbarem Wanderzirkus als wi...

  • Hanna (7) wollte als Hexe geschminkt werden. Dazu wurde ihr Gesicht ganz grün angemalt. Foto: David Schröder

    Hanna (7) wollte als Hexe geschminkt werden. Dazu wurde ihr Gesicht ganz grün angemalt. Foto...

  • Bei den Spielen wollten einige Kinder mitmachen. Foto: David Schröder

    Bei den Spielen wollten einige Kinder mitmachen. Foto: David Schröder

  • Die Kinder warfen die Bananen richtig weit. Da hatten die Affen keine Chance. Foto: David Schröder

    Die Kinder warfen die Bananen richtig weit. Da hatten die Affen keine Chance. Foto: David Schr&#x...

  • Schweißtreibend: Eine Affe in der Nachmittagshitze. Foto: David Schröder

    Schweißtreibend: Eine Affe in der Nachmittagshitze. Foto: David Schröder

  • Mathis (11) präsentierte sein neues Amula-Shirt. Foto: David Schröder

    Mathis (11) präsentierte sein neues Amula-Shirt. Foto: David Schröder

  • Am Nachmittag suchen die Besucher besonders die Schattenplätze im Burggarten auf. Foto: David Schröder

    Am Nachmittag suchen die Besucher besonders die Schattenplätze im Burggarten auf. Foto: Davi...

  • Christian (vorne) und Marcel aus Leipzig gestalteten ein Graffito, inspiriert vom diesjährigen Amula-Flyer. Foto: David Schröder

    Christian (vorne) und Marcel aus Leipzig gestalteten ein Graffito, inspiriert vom diesjährig...

  • Das Affen-Logo zeigt an: Es ist wieder Amula-Festival. Foto: David Schröder

    Das Affen-Logo zeigt an: Es ist wieder Amula-Festival. Foto: David Schröder

  • Die Amula-Affen warten auf ihren Einsatz. Foto: David Schröder

    Die Amula-Affen warten auf ihren Einsatz. Foto: David Schröder

  • Skaten für Jung und Alt gab es bei Goodfoot Skateboarding. Foto: David Schröder

    Skaten für Jung und Alt gab es bei Goodfoot Skateboarding. Foto: David Schröder

  • Für eine Abkühlung war in der Hitze auch gesorgt. Foto: David Schröder

    Für eine Abkühlung war in der Hitze auch gesorgt. Foto: David Schröder

  • Bruno Punani-Sänger Waldemar Lieder verteilte Blumen auf der Amula-Bühne. Foto: David Schröder

    Bruno Punani-Sänger Waldemar Lieder verteilte Blumen auf der Amula-Bühne. Foto: David S...

  • Das Partyvolk kam mit Bruno Punani langsam auf Touren. Foto: David Schröder

    Das Partyvolk kam mit Bruno Punani langsam auf Touren. Foto: David Schröder

  • Ein Herz für das Amula Festival. Foto: David Schröder

    Ein Herz für das Amula Festival. Foto: David Schröder

  • Nette Dekoration, aber Regenschirme wurden diesmal nicht gebraucht. Foto: David Schröder

    Nette Dekoration, aber Regenschirme wurden diesmal nicht gebraucht. Foto: David Schröder

  • Ein Tänzchen zu Bruno Punani. Foto: David Schröder

    Ein Tänzchen zu Bruno Punani. Foto: David Schröder

  • Waldmar Lieder von Bruno Punani brachte das Publikum in Stimmung. Foto: David Schröder

    Waldmar Lieder von Bruno Punani brachte das Publikum in Stimmung. Foto: David Schröder

  • Die Affen stürzten sich in der Nacht immer wieder in die Menge. Foto: David Schröder

    Die Affen stürzten sich in der Nacht immer wieder in die Menge. Foto: David Schröder

  • Party bei den Lokalmatadoren von Bruno Punani, die noch eine ordentliche Zugabe spielten. Foto: David Schröder

    Party bei den Lokalmatadoren von Bruno Punani, die noch eine ordentliche Zugabe spielten. Foto: D...

  • Maxim Sachraj eröffnet das Amula mit emotionalen Dankesworten, die sich besonders an das Publikum richteten. Foto: David Schröder

    Maxim Sachraj eröffnet das Amula mit emotionalen Dankesworten, die sich besonders an das Pub...

  • Kleiner Mann mit cooler Brille: Auch Popcorn gab es auf dem Festival. Foto: David Schröder

    Kleiner Mann mit cooler Brille: Auch Popcorn gab es auf dem Festival. Foto: David Schröder

  • Flinke Finger an den Turntables. Alles DJs sorgten mit ihrem Style für eine volle Tanzfläche. Foto: David Schröder

    Flinke Finger an den Turntables. Alles DJs sorgten mit ihrem Style für eine volle Tanzfl...

  • Moderne Technik für besondere Lichteffekte. Foto: David Schröder

    Moderne Technik für besondere Lichteffekte. Foto: David Schröder

  • Auf die Freundschaft. Foto: David Schröder

    Auf die Freundschaft. Foto: David Schröder

  • Das Graffito kurz vor seiner Vollendung. Foto: David Schröder

    Das Graffito kurz vor seiner Vollendung. Foto: David Schröder

  • Feiern bis in den Morgengrauen. Die Bässe wummerten bis 5 Uhr am Morgen. Foto: David Schröder

    Feiern bis in den Morgengrauen. Die Bässe wummerten bis 5 Uhr am Morgen. Foto: David Schr&#x...

  • Auch aus der Ferne ein Hingucker: Die Lichteffekte der Amula-Bühne. Foto: David Schröder

    Auch aus der Ferne ein Hingucker: Die Lichteffekte der Amula-Bühne. Foto: David Schröder

  • Der Burggarten wurde zauberhaft illuminiert. Foto: David Schröder

    Der Burggarten wurde zauberhaft illuminiert. Foto: David Schröder

  • Der Burggarten wurde zauberhaft illuminiert. Foto: David Schröder

    Der Burggarten wurde zauberhaft illuminiert. Foto: David Schröder

  • Schattenspiele: Am Burgturm hangelte ein Affe. Foto: David Schröder

    Schattenspiele: Am Burgturm hangelte ein Affe. Foto: David Schröder

  • Ein Selfie mit dem Affen: Kein Problem. Foto: David Schröder

    Ein Selfie mit dem Affen: Kein Problem. Foto: David Schröder

  • Volles Haus vor dem DJ-Pult. Bis spät in die Nacht wurde durchgetanzt. Foto: David Schröder

    Volles Haus vor dem DJ-Pult. Bis spät in die Nacht wurde durchgetanzt. Foto: David Schrö...

  • Party total. Die DJs brachten die Menge zum kochen. Foto: David Schröder

    Party total. Die DJs brachten die Menge zum kochen. Foto: David Schröder

  • Konfetti und Nebel: Nicht nur mit ihrer Musik sorgten die DJs für Spaß unter den Partygängern. Foto: David Schröder

    Konfetti und Nebel: Nicht nur mit ihrer Musik sorgten die DJs für Spaß unter den Partyg...

  • Bitte Lächeln. Foto: David Schröder

    Bitte Lächeln. Foto: David Schröder

  • Zu späterer Stunde wurde es immer voller. Foto: David Schröder

    Zu späterer Stunde wurde es immer voller. Foto: David Schröder

Maxim Sachraj

Am späten Nachmittag hatten lokale Bands den musikalischen Part des Festivals langsam ins Rollen gebracht. Richtig Stimmung brachten Bruno Punani unter ihre Fans vor und später auch auf der Bühne. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn kurz nach ihrem Auftritt, eröffnete Maxim Sachraj offiziell die letzte Ausgabe des Festivals. Die Macher um Sachraj und Ron Sem wollen sich verstärkt eigenen Projekten widmen. Die Zeit für das Amula fehlt. So wurde Maxim Sachraj auch etwas emotional, als er dem Publikum für seine Treue und seinen Mitstreitern für die geleistete Arbeit dankte.

Und dann wurde es endgültig laut im Burggarten, die Bässe waren noch weit hinaus in der Stadt zu merken. „Aber Beschwerden hatten wir keine“, erklärte Sachraj am Sonntag. Gekonnt mixte Pro Zeiko, ein bekannter Berliner DJ, alte Klassiker mit modernen Beats. So manch ein Song der 80er- oder 90er-Jahre erlebte so ein lautes Revival. „I wanna dance with somebody“, sang die Menge zum Beispiel den Hit von Withney Houston lautstark mit. Hauptsache tanzbar, galt dann auch für die weiteren Künstler an den Plattentellern bis in den Morgen.